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Tag der offenen Tür am 7. November

Einladung zum Tag der offenen Tür der Tilemannschule Limburg am Samstag, den 07.11.2026, von 9:00 bis 12:00 Uhr

Liebe Kinder, sehr geehrte Eltern,

am 07.11.2026 öffnet die Tilemannschule von 09:00 bis 12:00 Uhr ihre Türen. Sie sind herzlich eingeladen, die Schule mit ihren vielfältigen Angeboten zu erkunden und sich über die verschiedenen Profile und Fremdsprachenangebote zu informieren.
Inhaltlich wird es eine Mischung aus Angeboten zu festen Zeiten (z. B. Schnupperunterricht, Vorführungen), durchgängig offenen Angeboten (Mitmachangebote, Aus- und Vorstellungen) und geführten Rundgängen geben. Zwei Informationsveranstaltungen durch die Schulleitung sollen als zentrale Informationsquelle für einen Gesamtüberblick dienen. Für die Verköstigung werden Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sorgen.

Zeitplan:

  • Um 09:30 Uhr sowie 10:30 Uhr wird es für die Eltern der Grundschülerinnen und Grundschüler jeweils eine ca. 40-minütige Information durch die Schulleitung in der Aula geben. Ihre Kinder haben in dieser Zeit die Möglichkeit, am Schnupperunterricht in den Fächern Mathematik, Französisch, Englisch, Naturwissenschaften und Latein teilzunehmen. Interessierte Kinder werden zu Beginn der Informationsveranstaltung in der Aula von Schülerscouts zum Schnupperunterricht gebracht und zum Ende des Schnupperunterrichts zu Ihnen zurückgebracht.
  • Ebenfalls ab 9:00 Uhr starten die durchgehenden Angebote wie Mitmachaktionen sowie Hausführungen und Informationsstände.

Wir freuen uns auf Ihre Kinder und Sie und beraten Sie gerne im persönlichen Gespräch!

Theater RequiSiT zu Gast an unserer Schule – Theater trifft Suchtprävention für die E-Phase

Am 27. Oktober war das Theater RequiSiT aus Hattersheim bei uns zu Gast. Das Besondere an diesem Projekt ist die Verbindung von Improvisationstheater und Suchtprävention. Mit viel Kreativität, Humor und Spontaneität entstehen Theaterszenen, die das Publikum einbeziehen und zum Nachdenken anregen.

RequiSiT verfolgt dabei einen besonderen Ansatz: Die Ensemblemitglieder bringen eigene Erfahrungen mit Sucht und Abhängigkeit sowie mit dem Weg aus der Abhängigkeit ein. Dadurch entstehen Begegnungen auf Augenhöhe, die einen offenen und ehrlichen Austausch über persönliche Lebenswege, schwierige Situationen und den Umgang mit Sucht ermöglichen.

Statt mit erhobenem Zeigefinger zu belehren, setzt das Theater auf Vertrauen, gegenseitigen Respekt und die Möglichkeit, Fragen zu stellen und unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen. So werden Themen angesprochen, die im Alltag häufig mit Unsicherheiten oder Vorurteilen verbunden sind.

Wir bedanken uns herzlich beim Team von RequiSiT für den Besuch und die wertvollen Impulse für unsere Schülerinnen und Schüler! Außerdem ein herzliches Dankeschön an den Ehemaligenverein und den Förderverein, die dieses Projekt je zur Hälfte finanzieren.

Wenn Feuerwehr auf Chemieunterricht trifft …

Was passiert eigentlich, wenn unbekannte Stoffe austreten? Wie können Gefahrstoffe erkannt werden – und welche Technik steht unseren Einsatzkräften dafür zur Verfügung?

Unser Gefahrstoffzug war zu Gast in der Tile Mann Schule Limburg. Gemeinsam wurde experimentiert, ausprobiert und gezeigt, wie eng Chemie, Naturwissenschaft und Feuerwehr im Einsatz miteinander verbunden sind.

Denn bei Einsätzen mit gefährlichen Stoffen zählt vor allem eines: wissen, womit man es zu tun hat.

Ein großes Dankeschön an die @tilemannschule.limburg für die Einladung und den spannenden Austausch!

„Die zwei Wochen an der Akademie haben mich für das Leben geprägt“

Ein kurzer Einblick unserer Schülerinnen Vildan Gündüz und Elisabeth Koch (Q3) über ihre Teilnahme an der Deutschen Schülerakademie (DSA)

Unsere beiden Schülerinnen Vildan und Elisabeth durften an der diesjährigen Deutschen Schülerakademie teilnehmen – eine völlig neue und besondere Erfahrung, wie sie betonen.

Hier die O-Töne der beiden:

Vildan: „Ich nahm an der „Schülerakademie China“ teil. Die Themen waren sehr unterschiedlich: Von Politik über Robotik bis hin zu Geschichte und Kultur war vieles dabei. Wir setzten uns mit der Geschichte und den Identitäten Chinas auseinander und erhielten viele interessante und für uns völlig neue Informationen. Wir haben viel gelesen, Dokus geschaut, uns ausgetauscht und haben die chinesische Perspektive auf historische Ereignisse kennengelernt.“

Elisabeth: „Die zwei Wochen an der Akademie haben mich für das Leben geprägt.

Mein Kurs unter dem Namen „So war das nicht gemeint“ wurde an der Akademie als der „Missverständnis-Kurs“ bekannt. Wir beschäftigten uns mit der Analyse von Missverständnissen mithilfe wissenschaftlicher Methoden. Anhand von Momenten aus Alltag, Politik und Geschichte fragten wir uns, warum uns etwas auffällt, während uns vieles verborgen bleibt. Das Kurzgespräch beleuchtete Beispielfälle im Detail und widmete sich Fragen nach Erwartung, Prägung, Perspektiven und Verstehen.“

Beide zusammen haben ihren abschließenden Eindruck für die Schulgemeinde so zusammengefasst:

„Wir fanden beide, dass der eigentliche Mehrwert in der gemeinsamen Zeit mit genauso motivierten und offenen Jugendlichen bestand. Da man den ganzen Tag lang gemeinsam verbringt, entstehen nochmal ganz andere Bindungen. Auch die Tatsache, dass sich fast niemand kennt, erleichtert, dass neue Freundschaften entstehen.

Vor allem die freiwilligen kursübergreifenden Aktivitäten (KüAs), die man selbst gestalten und anbieten konnte, haben sehr viel Spaß gemacht. Z.B. hatten wir als KüA-Angebote Kalligraphie, Sushi machen, Jazz-Dance, Ballett, Theater, Taschen bemalen, Filmabende, Karaoke, Journaling, Calisthenics, Chor, Tischtennis…Kurz gesagt: Wir waren nur zum Schlafen in unseren Zimmern. Wie man sieht, kann es auch etwas anstrengend sein, aber wenn man Freude am Kontakt mit Menschen und am Lernen hat, kann man sehr viel Spaß haben. Das Schöne ist: Nach der Akademie ist es nicht vorbei. Neben Freundschaften, die auch über die Akademie hinaus bestehen bleiben, wird man in ein unterstützendes Ehemaligen-Netzwerk aufgenommen. Wir treffen sogar einige Teilnehmende bei einer anderen Veranstaltung in zwei Wochen wieder!“

Ansprechpartnerin für Begabungsförderung: Melanie Müller-Schlaudt

Ein Aquarium zieht in die Schule ein 

Das Projekt „Leben nach dem Labor“ verbindet Tierwohl und forschendes Lernen

Seit Kurzem gibt es an der Tilemannschule einen ganz besonderen neuen Lernort: In Raum N11 ist ein Aquarium eingezogen. Mehr als 20 Zebrabärblinge, fünf Panzerwelse, Schnecken und Garnelen haben dort ein neues Zuhause gefunden. Im Unterricht können die Schülerinnen und Schüler nun hautnah beobachten, wie die Tiere leben, sich ernähren und miteinander interagieren.

Das Aquarium ist Teil des Projekts „Leben nach dem Labor – Vom Versuchstier zum Begleiter für forschendes Lernen im Nawi- und Biologieunterricht“. Ziel des Projekts ist es, Zebrabärblinge, die für die Eiproduktion zu Forschungszwecken nicht mehr eingesetzt werden können, nachhaltig weiterzuvermitteln. Gleichzeitig soll die praxisnahe naturwissenschaftliche Bildung an Schulen gestärkt werden.

Ins Leben gerufen wurde das Projekt in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main, dem Tierhaus der Goethe-Universität und der Abteilung Didaktik der Biowissenschaften. Möglich wurde die Einrichtung des Aquariums durch die Fördergelder der Vereinigung von Freunden und Förderern der Johann Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main e. V. Sie stellt der Tilemannschule das Aquarium samt technischer Ausstattung als Dauerleihgabe zur Verfügung.

Betreut wird das Aquarium von der Klasse 5g3 im NaWi-Unterricht und vom Biologie-Leistungskurs Q1 unter der Leitung von Frau Fredl. In fünf Unterrichtsmodulen gehen die Schülerinnen und Schüler den spannenden Fragen nach. Durch genaues Beobachten, eigene Fragestellungen und praktische Untersuchungen entdecken die Schülerinnen und Schüler biologische Zusammenhänge selbstständig. Sie lernen, ihre Beobachtungen zu beschreiben, Vermutungen zu entwickeln und Ergebnisse zu bewerten.

Das Aquarium ist dabei weit mehr als ein Anschauungsobjekt. Es ist ein Begleiter für forschendes Lernen und bietet die Möglichkeit, Verantwortung für Tiere zu übernehmen. Die Schülerinnen und Schüler beobachten die Fische und anderen Wasserorganismen aufmerksam und setzen sich mit deren Bedürfnissen auseinander.

Gemeinsam mit Herrn Grede von der Goethe-Universität entwickelten sie deshalb wichtige Verhaltensregeln im Umgang mit den Tieren. Diese wurden gemeinsam besprochen, formuliert und im Raum festgehalten. So ist allen klar, worauf beim Beobachten, Füttern und Pflegen zu achten ist.

Das Aquarium macht biologische Prozesse unmittelbar erlebbar und eröffnet den Schülerinnen und Schülern einen faszinierenden Zugang zur Welt der Gewässer. Es bringt ein Stück lebendige Natur in die Tilemannschule – und lädt dazu ein, mit offenen Augen zu beobachten, neugierig zu fragen und gemeinsam zu forschen. (Text und Bild: Fredl)

Tilemannschule radelt erfolgreich für das Klima: Zweiter Platz beim Schulradeln in Limburg

Die Tilemannschule Limburg hat beim diesjährigen STADTRADELN eine beeindruckende Teamleistung gezeigt. Im Sommer waren Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte sowie weitere Unterstützerinnen und Unterstützer des Teams Tilemann mit dem Fahrrad unterwegs.

Gemeinsam sammelte unser Schulteam zahlreiche Fahrradkilometer und setzte damit ein starkes Zeichen für Klimaschutz, nachhaltige Mobilität und Teamgeist. In der offiziellen Wertung der Stadt Limburg erreichte die Tilemannschule mit über 20.000 Kilometern den zweiten Platz beim Schulradeln. Dadurch konnten über 3300 kg CO₂ eingespart werden. Alleine das Klassenteam der 5g4 erradelte unglaubliche 5139,2 km und belegte in unserem schulinternen Wettbewerb Platz 1, gefolgt vom Klassenteam der 5g5 mit 3649 km. Die Schulgemeinschaft hat damit gemeinsam eine großartige Leistung erbracht.

Bei einer feierlichen Preisverleihung im Serenadenhof der Limburger Innenstadt wurden die erfolgreichsten Teams sowie besonders engagierte Radlerinnen und Radler ausgezeichnet. Auch die Tilemannschule durfte sich über Auszeichnungen, Urkunden und verschiedene Sachpreise freuen.

Unser Erfolg zeigt, was möglich ist, wenn viele Menschen gemeinsam aktiv werden: Fahrradfahren macht Spaß, stärkt den Teamgeist und schützt gleichzeitig unsere Umwelt.

Wir bedanken uns herzlich bei allen, die mitgeradelt, Kilometer gesammelt und unser Schulteam unterstützt haben.

Herzlichen Glückwunsch an alle Radlerinnen und Radler der Tilemannschule!

(Text und Bild: Martina Fredl)

Aus dem Schulsportzentrum wird das Regionale Talentzentrum

Ein wichtiger Schritt für die Talentförderung in der Region: Im Rahmen einer Regionalkonferenz wurde am 19. August 2026 das bisherige Schulsportzentrum an der Tilemannschule offiziell zum Regionalen Talentzentrum (RTZ) Limburg-Weilburg weiterentwickelt. Mit der Übergabe des neuen RTZ-Schildes wurde diese Veränderung auch sichtbar.

Schulleiter Dr. Holger Fröhlich begrüßte zahlreiche Gäste aus Schulen, Vereinen, Verbänden und Kommunen. Klaus Müller von der Zentralstelle für Schulsport der Hessischen Lehrkräfteakademie und Martina Hoßfeld, Referentin für Nachwuchsleistungssport beim Landessportbund Hessen, stellten die Rahmenbedingungen des hessischen Landesprogramms zur Talentförderung vor und erläuterten die Bedeutung des neuen Regionalen Talentzentrums für den Standort Limburg-Weilburg.

Dass die Region bereits auf eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit aufbauen kann, zeigte Dominik Morawietz, Koordinator des neuen RTZ, anhand zahlreicher Beispiele. Im Gerätturnen ist Limburg DTB-Turntalentschule und Landesstützpunkt des Hessischen Turnverbandes. Der Limburger Hockey-Club blickt auf Olympiasieger, Deutsche Meister und Weltmeister aus der Region zurück. Auch im Rudern gibt es Erfolge über verschiedene Altersklassen hinweg bis hin zu einer Bronzemedaille bei den World Rowing Championships.

Mit der Weiterentwicklung zum RTZ sollen diese Strukturen noch enger miteinander verknüpft werden. Das Regionale Talentzentrum umfasst sechs Standorte im Landkreis: Limburg, Elz, Oberbrechen, Niederselters, Weilburg und Bad Camberg. Die Tilemannschule übernimmt dabei eine zentrale Rolle als Ankerschule. Grundschulen der Region werden als Zubringer für die Frühförderung eingebunden.

Im Mittelpunkt der Regionalkonferenz stand neben den fachlichen Informationen vor allem der gemeinsame Austausch. Vertreterinnen und Vertreter von Schulen, Vereinen und Verbänden kamen miteinander ins Gespräch, entwickelten Ideen für Kooperationen und diskutierten darüber, wie die Talentförderung in der Region weiter ausgebaut werden kann.

Das Ziel ist klar: Junge Sporttalente sollen frühzeitig erkannt, gezielt gefördert und auf ihrem Weg begleitet werden. Dafür braucht es starke Netzwerke zwischen Schulen, Vereinen, Verbänden, Kommunen und Landkreis. Das neue RTZ schafft dafür die Grundlage und soll künftig dazu beitragen, Schule und Leistungssport noch besser miteinander zu verbinden.

Für die Tilemannschule ist die Entwicklung zum Regionalen Talentzentrum ein weiterer wichtiger Baustein ihres Profils als Schule mit besonderem Schwerpunkt auf Sport und Talentförderung.

Tilemannschüler- und -schülerinnen auf der EU-Botschafterkonferenz in Hanau

Auf dem Weg zur Zertifizierung als Botschafterschule des Europäischen Parlaments hat unsere Schule einen wichtigen ersten Schritt gemacht: Fünf Schülerinnen und Schüler unserer E-Phase (Phyllis Göbel, Violetta Hoffmann, Ben Steul, Simon Rudolf und Abdullah Sharef) nahmen an der zweitägigen regionalen EU-Botschafterkonferenz des Europäischen Parlaments in Hanau teil.

Die Gruppe hatte sich im Rahmen des Wahlunterrichts Europa (Jahrgangsstufen 9/10, bei Frau Eirich) zusammengefunden und engagiert sich seither freiwillig für den europäischen Gedanken an unserer Schule. Mit der Zertifizierung zur Botschafterschule des Europäischen Parlaments möchten wir Europa an unserer Schule noch sichtbarer machen und unseren Schülerinnen und Schülern zugleich den Zugang zu europäischen Mitmachangeboten (z.B. Euroscola) erleichtern.

Bei der Konferenz in Hanau kamen unsere Schülerinnen und Schüler mit Vertreterinnen und Vertretern bereits zertifizierter Botschafterschulen zusammen und erhielten spannende Einblicke in deren Europaarbeit. In einer Zukunftswerkstatt zum Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) der EU erarbeiteten sie eigene Positionen zur künftigen Haushaltspolitik der Union. Höhepunkt des Tages war das Gespräch mit dem Europaabgeordneten Tiemo Wölken, mit dem intensiv diskutiert wurde, zum Beispiel  über die Vorstellung eines idealen Europas, die Auswirkungen der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, die Verringerung wirtschaftlicher und politischer Abhängigkeiten sowie die Frage, wie Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit miteinander vereinbar sind.

Unser Dank gilt der ausrichtenden Schule und dem Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments für die Organisation dieses gelungenen Austauschs – sowie ganz besonders unseren fünf motivierten Schülerinnen und Schülern, die den Zertifizierungsprozess nun engagiert weiterführen werden.

Fußball als neuer Schwerpunkt an der Tilemannschule

Im Schuljahr 2026/2027 ist es so weit: Die Sportklasse kehrt an die Tilemannschule zurück – und bringt eine spannende Neuerung mit sich. Erstmals wird Fußball als zusätzlicher Schwerpunkt angeboten und ergänzt damit die bisherigen Sportarten Rudern, Hockey und Turnen.

Möglich wird dies durch die Kooperation mit den Sportfreunden Eisbachtal, die am 18. Juni 2026 im Rahmen einer Feierstunde im Schulhof offiziell besiegelt wurde.

Zu diesem Anlass durfte die Schule zahlreiche Gäste begrüßen: Schulleiter Dr. Holger Fröhlich, Schulsportleiter Ulf Smolka, den Leiter des Schulsportzentrums Dominik Morawitz, den Präsidenten der Sportfreunde Eisbachtal Markus Stillger, Jugendtrainer Manuel Böcher, André d’Avis von der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg, Pascal Beekmann als Vorsitzenden des Ehemaligenvereins sowie das Landtagsmitglied Christian Wendel.

Markus Stillger, selbst ehemaliger Schüler der Tilemannschule, lobte die vertrauensvolle und unkomplizierte Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank galt Manuel Böcher, der die Idee zur Kooperation eingebracht hat und künftig auch Trainingseinheiten an der Schule leiten wird. Für zusätzliche Motivation sorgt eine besondere Aussicht: Auch Weltmeister Roman Weidenfeller könnte künftig bei einzelnen Trainingseinheiten vorbeischauen.

Die neue Kooperation eröffnet den Schülerinnen und Schülern viele Chancen. Ziel ist es, sportliche Talente frühzeitig zu fördern und individuelle Stärken gezielt weiterzuentwickeln. Gerade weil der Fußball in der Region sehr beliebt und erfolgreich ist, bietet sich hier eine hervorragende Möglichkeit, das sportliche Profil der Schule sinnvoll zu erweitern. „Unser Ziel ist es, jungen Talenten die Möglichkeit zu geben, schulische Bildung und leistungsorientierten Sport erfolgreich miteinander zu verbinden“, betont Holger Fröhlich. „Die Kooperation mit den Sportfreunden Eisbachtal ist hierfür ein wichtiger Baustein und ergänzt das bestehende Netzwerk des Schulsportzentrums um einen sehr starken Partner im Fußball.“

Die Sportklasse umfasst vier Sportstunden pro Woche. Neben dem regulären Sportunterricht werden zwei Stunden von erfahrenen Trainerinnen und Trainern der Partnervereine gestaltet. So entsteht ein abwechslungsreiches und praxisnahes Trainingsangebot.

Dank der Unterstützung der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg und dem Ausstatter der Sportfreunde Eisbachtal, Capelli Sport, darf sich die Sportklasse außerdem über einheitliche Trikots freuen.

Mit dem neuen Schwerpunkt Fußball erweitert die Tilemannschule ihr sportliches Profil und schafft ein attraktives Angebot für alle, die Bewegung, Teamgeist und Begeisterung für Sport mit in die Schule bringen möchten.

Preisverleihung des 73. Europäischen Wettbewerbs an der Tilemannschule

Unter dem Motto „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!“ stand in diesem Jahr der 73. Europäische Wettbewerb, an dem sich bundesweit sowie an deutschen Schulen im Ausland insgesamt 74.938 Schülerinnen und Schüler beteiligten. Die feierliche Preisverleihung am 11.06.2026 für die Region fand in der Aula der Tilemannschule statt, die zugleich als Gastgeber fungierte.

Für einen schwungvollen Auftakt sorgte der Sextanerchor der Tilemannschule, der mit einem mitreißenden Stück gleich zu Beginn für gute Stimmung sorgte und bei vielen Gästen bereits Vorfreude auf die bevorstehenden Sommerferien weckte.

Schulleiter Dr. Holger Fröhlich begrüßte die Schülerinnen und Schüler der Freiherr-vom-Stein-Schule Dauborn, des Gymnasiums Philippinum Weilburg, der Adolf-Reichwein-Schule sowie der Tilemannschule. Ebenso hieß er zahlreiche Ehrengäste willkommen, darunter Jochen Reinhardt vom Staatlichen Schulamt, Bürgermeister Dr. Marius Hahn, Dietmar Langusch, Vorsitzender der Europa-Union, sowie Roland Gawinski, Landesbeauftragter des Europäischen Wettbewerbs für Hessen.

In seiner Ansprache betonte Fröhlich die besondere Bedeutung europäischer Werte, die angesichts aktueller Krisen zunehmend unter Druck geraten seien. Gerade deshalb würdigte er die intensive Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit Themen wie Kinderrechten, Meinungsfreiheit und sozialer Gerechtigkeit. Persönlich erinnerte er an seine eigene Kindheit, in der Reisen innerhalb Europas noch mit Grenzkontrollen und Geldwechsel verbunden gewesen seien – ein deutlicher Kontrast zur heutigen Freizügigkeit.

Auch Bürgermeister Hahn und Jochen Reinhardt hoben in ihren Reden die Vorteile eines geeinten Europas hervor. Sie unterstrichen die Aktualität der europäischen Grundwerte und lobten das Engagement der jungen Teilnehmenden, die sich kreativ und kritisch mit gesellschaftlichen Herausforderungen auseinandergesetzt haben.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung präsentierten drei Schülerinnen exemplarisch ihre ausgezeichneten Arbeiten. Eline Ahl vom Gymnasium Philippinum Weilburg stellte ein Bild vor, das junge Menschen auf einem Konzert zeigt und die Themen Diversität, Gemeinschaft und Kreativität in den Mittelpunkt rückt. Charlotte Theuke setzte sich in ihrem Werk kritisch mit großen Medienkonzernen auseinander und stellte die Europäische Union symbolisch als schützende Kraft im „Haifischbecken“ der Tech-Giganten dar. Fabienne Zanger thematisierte in ihrem Beitrag die weiterhin bestehende Ungleichberechtigung von Frauen und regte zum Nachdenken über gesellschaftliche Strukturen an.

Auszüge aus einem selbst verfassten Tagebuch präsentierten zudem Beli Ahmad, Paula Neu, Emilia Hahn und Phyllis Göbel. Darin thematisierten sie das Problem häuslicher Gewalt und zeichneten die Entwicklung eines jungen Mädchens nach, das Gewalt mit Liebe gleichsetzt.

Für einen weiteren musikalischen Höhepunkt sorgte Sarah Leber, die auf dem Cello die bekannte Eurovisionsmelodie interpretierte. Im Anschluss daran folgte die feierliche Übergabe der Urkunden und Preise an alle Preisträgerinnen und Preisträger durch Schulleiter Fröhlich. Eine besondere Würdigung erfahren die Bundespreisträger und -preisträgerinnen, die ihre Auszeichnungen im Rahmen des Hessentages in Fulda erhalten werden.

Den gelungenen Abschluss der Veranstaltung gestaltete ein Teil der WU-Kurse „Wir sind Europa“ der Tilemannschule mit einer bewegenden Darbietung von „Freude, schöner Götterfunken“. Der gemeinsame Gesang unterstrich eindrucksvoll den europäischen Gedanken der Gemeinschaft. Der andere Kursteil stellte mit viel Engagement ein selbstgemachtes Buffet zusammen, das im Anschluss zum Verweilen und Austausch einlud.

Die Preisverleihung erwies sich insgesamt als feierliche und rundum gelungene Veranstaltung, die das Engagement der Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise würdigte. Ein großer Dank gilt Judith Zerbe für die Organisation dieser gelungenen Veranstaltung.