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Einschulungsfeier der neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler an der Tilemannschule

Mit einem feierlichen ökumenischen Gottesdienst in der Jugendkirche Cross Over begann am Montag die Einschulung der neuen fünften Klassen an der Tilemannschule. Pfarrer Stambke und Pastoralreferentin Kunkel hießen die zahlreichen Gäste herzlich und vor farbenfrohem Hintergrund willkommen. Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt – Schülerinnen und Schüler, Eltern, Geschwister, Verwandte und Lehrkräfte hatten sich versammelt, um gemeinsam den besonderen Tag zu feiern.

Inhaltlich stand der Gottesdienst unter dem Zeichen des Regenbogens, der die Kinder wie ein Rückenwind oder ein Mutmacher in den nächsten Jahren begleiten soll:

Jede Farbe wurde mit einem Wunsch verbunden – etwa,

dass man Hoffnung und immer wieder Mut haben soll, Dinge anzupacken,

dass man Geduld brauche,

dass man mit Energie und Begeisterungsfähigkeit Spaß am Lernen hat und

dass es wichtig ist, wirklich gute Freunde zu haben, mit denen man gute und schwierige Zeiten durchstehen kann.

Der Regenbogen als Symbol für einen bunten, hoffnungsvollen Start in den neuen Lebensabschnitt durchzog sich auch musikalisch in der Liedauswahl. Begleitet wurden die Stücke durch Johannes Burek an der Orgel.

Im Anschluss an den Gottesdienst versammelte sich die Schulgemeinschaft in der Sporthalle der Tilemannschule. Dort wurden die neuen Sextaner von den Minisinfonikern unter der Leitung von Anke Bartel musikalisch begrüßt. Die Neuankömmlinge bekamen einen ersten Eindruck, zu welchen Leistungen ihre Vorgängerinnen und Vorgänger nach einjährigem musikalischen Üben im Stande sind.

Nach der offiziellen Begrüßung durch den Schulleiter Dr. Holger Fröhlich und allgemeinen Informationen zum Schulbetrieb wurden die Kinder schließlich ihren neuen Klassen sowie -lehrkräften zugeteilt. Darauf hatten die Jüngsten im Raum bereits die ganzen Ferien hingefiebert. Begleitet von ihren Lehrkräften machten sie sich auf den Weg in die Klassenräume, um erste Eindrücke zu sammeln und ihre Mitschülerinnen und Mitschüler kennenzulernen. Währenddessen erhielten die Eltern wichtige Informationen zum Schulleben, zum Tagesablauf sowie zu anstehenden Terminen.

Die Einschulungsfeier machte deutlich, wie wichtig der Tilemannschule ein gelingender Start für die neuen Mitglieder der Schulgemeinschaft ist – getragen von Gemeinschaft, gegenseitiger Unterstützung und der Einbindung der Eltern in das Schulgeschehen.

Text und Fotos: MIC

Fotos vom Konzert der TileVoices

Juni 2025

Mit der Schulassembly in die Sommerferien

Am letzten Schultag fand in der Turnhalle unserer Schule die traditionelle Schulassembly statt, bei der herausragende Leistungen und besonderes Engagement unserer Schülerinnen und Schüler während des Schuljahrs 2024/2025 geehrt wurden. In einem feierlichen Rahmen vor versammelter Schülerschaft würdigte die Schulleitung gemeinsam mit Lehrkräften die vielfältigen Erfolge.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem sozialen Engagement: Zahlreiche Schülerinnen und Schüler wurden für ihren Einsatz in Projekten wie den Klassenbuddys gelobt. Ihr Engagement stärkt das Miteinander an unserer Schule und wirkt weit über den Unterricht hinaus.
Ebenso wurden sportliche Höchstleistungen gewürdigt. Ob beim Tischtennis, beim Rudern oder etwa den Bundesjugendspielen – viele Teams und Einzelsportler konnten mit Urkunden und Podestplatzierungen auf Landesebene glänzen und wurden unter Applaus aller Anwesenden nach vorne gebeten.


Abschließend standen auch die Erfolge in verschiedenen Wettbewerben in den Sprachen und im naturwissenschaftlichen Unterricht im Mittelpunkt. Auch wurde sich bei den Künstlerinnen und Künstler von Kunstprojekten bedankt, dessen Werke in der Turnhalle aushingen oder im Hintergrund eingeblendet wurden.
Die Vielfalt der Talente an unserer Schule zeigte sich eindrucksvoll und wurde mit viel Applaus belohnt. Die Assembly endete mit einer kurzen Ansprache des Schulleiters, welcher allen eine erholsame Ferienzeit wünschte.
Text und Fotos: MNC

Verabschiedungen nach dem Schuljahr 2024/2025

Im Rahmen einer Grillfeier wurden in diesem Jahr bei sommerlichen Temperaturen Kolleginnen und Kollegen verabschiedet, welche im nächsten Schuljahr aufgrund privater Gründe oder Funktionsstellenangebote an anderen Schulen unterrichten bzw. im Rahmen von Abordnungen im Bildungssektor mitwirken werden.


Bei Sebastian Fröhlich, Magalie Manns, Felix Schneider sowie Dr. Jörn Schweisgut bedankte sich sowohl das Kollegium als auch die Schulleitung für ihre pädagogisch wertvolle Arbeit sowie für ihren Einsatz über die unterrichtlichen Verpflichtungen hinaus, was das Schulleben entscheidend mitprägt. In geselliger Runde war Gelegenheit gemeinsame Erlebnisse Revue passieren zu lassen.

Beeindruckendes Schülertheater zum Schuljahresabschluss

Ein Spiegel unserer Zeit – intensiv, bewegend, wachrüttelnd.

Am 28. und 29. Juni verwandelte sich die Aula der Tilemannschule in eine eindrucksvolle Bühne für zwei Theaterabende, bei denen die AGs Darstellendes Spiel, Schwarzlichttheater und Technik das Abendprogramm unter der Leitung von Claudia Kim gestalteten.


Was diese Aufführungen besonders machte, war nicht nur die Leidenschaft der Mitwirkenden, sondern vor allem die Tatsache, dass von den Schülerinnen und Schülern alles selbst entwickelt, geplant und umgesetzt wurde. Das Stück des ersten Teils des Abends stammt aus der Feder von Audrey Swillus, Schülerin der 9. Klasse, die nicht nur als Autorin brillierte, sondern auch für die stimmungsvolle Musikauswahl verantwortlich war. Die Idee für das fantasievolle Schwarzlichttheater ging ebenfalls auf sie zurück – ein Beweis für die enorme Kreativität und Eigeninitiative der Schülerschaft. Dies betonte auch Claudia Kim in ihrer eröffnenden Ansprache: Die Arbeitsgemeinschaften hätten über Wochen intensiv an den Inszenierungen gearbeitet. Viele Proben fanden sogar samstags statt – oft begleitet von jeder Menge Pizza und noch mehr Engagement. Das Ergebnis: Aufführungen, die nicht nur durch inhaltliche Tiefe, sondern auch durch technische Finesse überzeugten. Licht, Ton und Bühnenbild stammten aus den Händen der Schülerinnen und Schüler selbst und zeigen, dass die Schülerschaft der Arbeitsgemeinschaften ein eingespieltes Team ist.


Das Thema des Stücks ist hochaktuell und gesellschaftskritisch. Im Zentrum steht die Frage, was passiert, wenn der Mensch sich nur noch um sich selbst dreht – gefangen in der digitalen Welt, abgeschottet von der Realität. Es zeigt verkörpert durch die Figur des Fremden (Audrey Swillus, 9g1) auf drastische Weise, wie sehr Smartphones, soziale Medien und virtuelle Ablenkung unser Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen.


Statt aktiv zu gestalten, schauen wir nur noch zu. Die Technik (Selina Baer, E2) wird zum Störfaktor im Miteinander. Kommunikation (Tim Stibane, Q2) wird zur personalisierten Blase, echte Gemeinschaft (Nele Biedert, 10g2) bricht auseinander. In einer besonders eindrucksvollen Szene wurden Politiker gezeigt, die nicht mehr miteinander sprechen können – stattdessen streiten sie, werden handgreiflich, handlungsunfähig. Worte verlieren ihre Kraft, und die Gesellschaft sieht tatenlos zu.


Auch das Thema Wahrnehmung (Julie Mrochen, E2) wurde eindrucksvoll inszeniert: Die Menschen im Stück erkennen nicht mehr, was direkt vor ihnen liegt. Alles soll gesehen, alles konsumiert werden – und dabei verliert man das Wesentliche aus dem Blick. Vorurteile prägen das Denken, echte Begegnung wird unmöglich. Das hat auch Auswirkungen auf unsere Emotionen (Clarissa Haubrich, E2). Sind wir noch in der Lage echte Gefühle zuzulassen? Wann wachen wir auf und sehen, dass der eingeschlagene Weg nicht der richtige ist? Das Stück hat zum Nachdenken angeregt. Und genau das ist es, was gutes Theater leisten kann.


Im zweiten Teil begaben sich die Darstellenden des Schwarzlichttheaters auf Verbrecherjagd, unterstützt durch die bekanntesten Detektive weltweit: Sherlock Holmes, James Bond, Paulchen Panther oder etwas Miss Marple. Auf amüsante und teils komisch-tragische Weise mussten auch Verluste auf dem Weg bis zur Aufklärung des Verbrechens in Kauf genommen werden. Fehler passieren auch den besten Verbrecherjägern.
Ein besonderer Dank gilt allen Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen für ihre Zeit, ihre Energie und Begeisterung.

Text und Fotos: MNC

Fleiß und Engagement gewürdigt – Tilemannschule entlässt 71 Abiturientinnen und Abiturienten

Im Schuljahr 2024/2025 haben 71 Lernende ihre Allgemeine Hochschulreife an der Tilemannschule bestanden. Die Durchschnittsnote liegt in diesem Jahr bei der Note 2,1. Sechs Prüflinge bestanden das Abitur sogar mit der traumhaften Durchschnittsnote von 1,0: Eliane Sturm, Mina Stahlhofen, Nicolas Weißenberger, Benjamin Jürgens, Gregor Kaiser, Marie Gillen. Ein Schüler erreichte sogar 877 von möglichen 900 Punkten, dicht gefolgt von seinen Mitlernenden mit 876 und 874 Punkten. Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen herzlich!


Dass diese herausragenden Leistungen nur mit viel Fleiß, Ehrgeiz und Spaß am Lernen zustande kommen konnten, verdeutlichten sowohl Schulleiter Dr. Holger Fröhlich als auch Studienleiter Dr. Schweisgut in ihren Ansprachen in der Abiturentlassfeier, welche am 27. Juni in der Schule stattfand. Beide betonten, dass sich der ganze Jahrgang stets durch Offenheit, Zuverlässigkeit und mit einer humorvollen Grundstimmung zeigte, was nicht nur eine besondere Lernatmosphäre hergestellt habe, sondern sich auch in dem außergewöhnlichen sozialen Engagement bei schulischen Aktivitäten, in Arbeitsgemeinschaften sowie in der Planung der Feierlichkeiten rund um das Abitur gezeigt habe. Der Jahrgang habe mit dem Motto „A little party never killed our Abi“ bewiesen, dass Spaß und Lernen auch zusammenpassen können und es auf die richtige Mischung ankomme. Schulleiter Fröhlich betonte somit, dass auch die Eltern als Motivatoren, Trostspender, Testpublikum, logistische Dienstleister und Begleiter auf dem gesamten Schulweg stolz auf ihren Nachwuchs sein können.


Neben den Abiturzeugnissen wurden auch an sieben Schülerinnen und Schüler die französischen Baccalauréat-Zeugnisse überreicht, die noch am Morgen pünktlich mit der Post aus Straßburg eintrafen. Eliane Sturm erhielt den AbiBac-Preis für besonders hervorragende Leistungen im Rahmen des Doppelabschlusses. Für besondere fachliche Leistungen in Mathematik, Chemie und Physik erhielten Moritz Reusch, Mina Stahlhofen, Adrian Schüler, Eliane Sturm, Benjamin Jürgens und Nicolas Weißenberger Sachpreise sowie Mitgliedschaften in den Gesellschaften Mathematik, Chemie bzw. Physik. Diese Auszeichnungen seien Zeichen der Anerkennung für den Einsatz und den Ansporn, den Weg in der Wissenschaft und darüber hinaus mit viel Leidenschaft weiterzugehen, so die Fachbereichsleiterin des Aufgabenfeldes III, Martina Fredl. Carmen Rosenstiel überreichte den Geschichtspreis der Stadt Limburg für sensationelle Leistungen von Adrian Schüler, welcher nicht nur eine enorme Wissensbreite in Prüfungen unter Beweis stellte, sondern auch Verbindungen herstellen, Dinge hinterfragen und in derzeitige weltliche Entwicklungen mit großem Sachverstand einordnen könne. Weitere Ehrungen fanden durch den Vorsitzenden des Ehemaligenvereins, Dr. Beekmann, für Engagement in der Schülervertretung, der Technik-, Homepage-, Theater-AG sowie in den musischen Ensembles statt.


Musikalisch untermalte die zweitbeste Nachwuchsband Hessens, die Tile Bigband unter der Leitung von Sebastian Fröhlich, das Programm auf höchstem Niveau. Inan Inci unterstrich in seiner Rede als Schulsprecher den Zusammenhalt des Jahrgangs, während Intandeh Sedy im Rückblick der Abiturientia wehmütig anmerkt, dass sie als Schülerschaft immer wollten, dass sich etwas bewegt, sich etwas verändert, die Schule endlich vorbeigeht und nun – da der Zeitpunkt gekommen sei – wolle man gleichzeitig, dass alles so bleibe. Dr. Fröhlich rief daher den Jahrgang mit folgendem Zitat auf, mutig in die Zukunft zu blicken: „Fragen machen uns beweglich, Antworten können uns festlegen.“ (Max Frisch)

Die sechs Jahrgangsbesten jeweils mit 1,0:
Eliane Sturm, Mina Stahlhofen, Nicolas Weißenberger, Benjamin Jürgens, Gregor Kaiser, Marie Gillen


Wir wünschen allen Abiturientinnen und Abiturienten, dass
sie ihren eigenen Weg gehen,
Fragen stellen zur Gewohnheit werden lassen,
sie vorschnelle Antworten hinterfragen, lieber Argumenten statt Algorithmen trauen,
sie das Miteinander nicht außer Augen lassen und dennoch auch einmal unbequem werden.

Ausgezeichnete für soziales Engagement

Tutorium Bartusch:
Mia Apffelstaedt, Laetitia Biel, Emilia Bludau, Lena Kilian, Jakobus Korschinsky, Nils Kremer, Sophia Kümmel, Timika Martin, Liv Müller, Nils Muth, Hue Anh Nguyen, Yoanna-Bela Nyagolova, Ashley Ringel, Keremcan Saglam, Melanie Schlitt, Cornelius Schmitt, Katharina Schmitt, Kora-Ev Weil

Tutorium Brück:
Swantje Bitterling, Maria Kiessling, Zoe Lindeholz, Johann Schmitt, Adrian Schühler, Emely-Jade Sebastian, Aria Sediquian, Intandeh Sedy, Tabea Sohr, Sarah Stahl, Lilith Thorn, Bogdan Tibulcǎ, Claire Weier, Nicolas Weißenberger, Henry Winkler, Maximilian Wolff, Azra Yücel und eine weitere Schülerin

Tutorium Giebeler:
Muazzez Bagdatoglu, Luisa Barataev, Luka Begiashvili, Lilly Belz, Benedikt Deiß, Alexander Heidger, Leonardo Jelić, Hannes Jemixe, Gregor Kaiser, Meldina Manns, Xenia Sacharenkov, Lennart Settemeyer, Finn Stoll

Tutorium Dr. Schweisgut:
Arda Aksoy, Constantin Asseng, Anaya Baig, Lilly Benack, Emely Brauer, Mingi Choi, Bennet Englisch, Marie Gillen, Rafael Götzky, Henriette Hackenbroch, Benjamin Jürgens, Dana Kawmi, Tilmann Meyer, Moritz Reusch, Isabelle Rühl, Rania Saleh, Justus Schmitt, Mina Stahlhofen, Helen Stein, Eliane Sturm, Noah Vogel, Tom Vollbach

Ausgezeichnete für fachliche Leistungen

Text: MNC
Fotos: MNC

Labortage für Grundschüler an der Tilemannschule

Die Tilemannschule hat in der vergangenen Woche viele staunende und neugierige Kinder von drei Grundschulen willkommen geheißen. An drei Tagen experimentierten die Grundschulkinder an der Tilemannschule. Dieses Bildungsprojekt, das von Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen im Fach „Experimentieren“ entwickelt und geleitet wurde, zielt darauf ab, die naturwissenschaftliche Neugier der Grundschulkinder zu wecken und ihr Interesse für naturwissenschaftliche Phänomene zu fördern.


Während der Grundschullabortage konnten die Schülerinnen und Schüler der Grundschulen aus Dehrn, Offheim, und Limburg mit den älteren Schülerinnen und Schüler spannende und zum Teil sehr spektakuläre Experimente wie den spuckenden Vulkan oder brennende Seifenblasen durchführen. Die Grundschulkinder hatten dabei die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und unter Anleitung der älteren Schülerinnen und Schüler eigene Hypothesen zu entwickeln und in eigens für sie entwickelte Experimente diese zu testen.


Die Veranstaltung war ein großer Erfolg und wurde von allen Beteiligten sehr positiv bewertet. Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen konnten nicht nur ihr Fachwissen anwenden, sondern auch ihre sozialen Kompetenzen erweitern. Die Grundschulkinder waren begeistert und motiviert, selbst aktiv zu werden und mit den Großen zusammen die Experimente durchzuführen und die Tilemannschule dabei kennenzulernen.


Für die Zukunft soll dieses Projekt weiter ausgebaut und als fester Bestandteil in den schulischen Terminkalender verankert werden.

Text und Fotos: FDL

Sommerkonzert: Von frechen Mäusen bis zum Big Apple

Musikerinnen und Musiker der Tilemannschule glänzen beim Sommerkonzert.

Foto: fotostudio karl

Am 1. Juli 2025 fand das alljährliche musikalische Sommerhighlight der Tilemannschule statt: das große Sommerkonzert in der Stadthalle Limburg. Dieses Ereignis sorgt regelmäßig dafür, dass nicht nur Eltern und Verwandte der Schülerinnen und Schüler die Sitzreihen bis auf den letzten Platz füllen, sondern auch Musikliebhabende aus der ganzen Region wissen, auf welchem musikalischen Niveau der Konzertabend in Erinnerung bleiben wird. Vielfältige Ensembles der Schule präsentierten ihr Können und sorgten für einen ebenso unterhaltsamen wie emotionalen Sommerabend.
Eröffnet wurde das Konzert von den Mini-Sinfonikern unter der Leitung von Anke Bartel. Die jungen Musikerinnen und Musiker haben ihre Instrumente erst in diesem Jahr erlernt, beeindruckten jedoch bereits mit großem Engagement und Spielfreude. Ihr Auftritt zeigte eindrucksvoll, wie schnell musikalischer Fortschritt möglich ist, wenn Begeisterung, gute Anleitung und eine gelungene Stückauswahl zusammenkommen.
Im Anschluss trat der Chor der Klassen 6 bis 8 auf, geleitet von Claudia Kim. Mit Songs wie Cover Me in Sunshine, dem jazzigen Pink Panther und Michael Jacksons Heal the World zeigte der Chor nicht nur musikalische Bandbreite, sondern auch viel Herz. Besonders unterhaltsam: Während des Pink-Panther-Stücks brachte ein verkleideter pinkfarbener Panther die Dirigentin auf der Bühne mit frechen Einlagen aus dem Konzept – sehr zur Freude des Publikums.
Vor der Pause präsentierte sich die BigBand der Tilemannschule unter der Leitung von Sebastian Fröhlich auf höchstem musikalischem Niveau – immerhin ist sie auch die zweitbeste Nachwuchsband Hessens. Mit energiegeladenen, kubanisch inspirierten Klängen zeigten die jungen Musikerinnen und Musiker Professionalität und Spielfreude auf bemerkenswertem Niveau. Auch die Zahl der Solistinnen und Solisten – insgesamt sieben – zeigt, wie breit die BigBand an sehr guten Musikern aufgestellt ist.

Foto: MNC

Nach der Pause übernahm der Sextanerchor unter Leitung von Jutta de Bruin die Bühne. Mit einem Aufruf zum Singen im Schulchor, Liedern über freche Mäuse und die Bedeutung von Freundschaft verzauberten die Jüngsten das Publikum. Ihre einstudierten Gesten unterstützten den Gesang wirkungsvoll und sorgten für viele berührende Momente. Bei einem Lied wurden sie stimmlich von Lehrkräften der Schule begleitet – ein schönes Zeichen für das Miteinander an der Tilemannschule.

Fotos: MNC


Danach begeisterten die Tile-Voices, erneut unter Leitung von Claudia Kim. Der Chor präsentierte ein breites musikalisches Spektrum – von Take on me (Aha), Waldesnacht (Johannes Brahms) über Skyfall (Adele Adkins) bis hin zu Music (John Miles) und beeindruckte mit stimmlicher Vielfalt und Ausdruck. Auch der Minichor – eine Auswahl besonders engagierter Sängerinnen und Sänger – durfte ein eigenes Stück zum Besten geben.

Foto: MNC


Den krönenden Abschluss des Abends bildete das Sinfonie-Orchester der Tilemannschule unter der Leitung von Anke Bartel. Mit kraftvollem Klang und großer Musikalität erfüllten sie den Saal und sorgten in voller Besetzung für ein fulminantes Finale.
Zum Ende des Konzerts wurden die Abiturientinnen und Abiturienten, die in den vergangenen Jahren in den verschiedenen Ensembles mitgewirkt hatten, feierlich verabschiedet – ein emotionaler Moment, der den Abend abrundete.

Foto: MNC


Ein herzliches Dankeschön gilt allen beteiligten Schülerinnen und Schülern sowie den engagierten Musiklehrkräften, die diesen gelungenen Konzertabend mit viel Einsatz und Herzblut möglich gemacht haben.

Text: MNC

Weitere Fotos vom Sommerkonzert:

https://fotostudio-karl.portraitbox.com/photos/tile-sommerkonzert-2025-1133461: Sommerkonzert: Von frechen Mäusen bis zum Big Apple