Kleine Welt – Große Wirkung!

Kunstprojekt aus dem Unterricht von Frau Michel

Veranstaltungsreihe „35 Jahre Deutsche Einheit – Das Gute an Deutschland ist…“ an der Tilemannschule

Anlässlich des 35. Jahrestages der Deutschen Einheit haben Schülerinnen und Schüler der Tilemannschule Limburg unter dem Motto: „Das Gute an Deutschland ist…“ rund um den Tag der Deutschen Einheit mehr als 35 Aktionen durchgeführt. In einer Zeit, in der die Erinnerung an die Teilung Deutschlands für viele junge Menschen nur noch Geschichte ist, setzten sich unsere Schülerinnen und Schülern mit den Werten der Einheit, Vielfalt und Demokratie auseinander. Die Veranstaltung wurde von den Leistungskursen Politik und Wirtschaft der Q1 in enger Zusammenarbeit mit der Schülervertretung (SV) organisiert und durch das Engagement zahlreicher Lehrkräfte unterstützt. So konnten sich die vielen kreativen und interaktiven Aktionen, Projekte und Ausstellungen aus allen Jahrgangsstufen wirklich sehen lassen: z.B. eine Ausstellung mit Motiven zur deutschen Einheit mit Gedanken von Schülerinnen und Schülern, digitale Beteiligungsformate, ein Mentimeter-Voting zur Frage „Das Gute an Deutschland ist…“ der Jahrgangsstufen 7- Q3, eine Diskussionsrunde zu „ Einigkeit, Verdruss und Freiheit“ – 35 Jahre deutsche Einheit im Talkshow- Format oder auch das „Zeitzeugen-Memorial“ mit Beschäftigung zu Berichten über Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus der Zeit der SED-Diktatur. Stationenlernen von Schülerinnen und Schülern oder auch die Kinderschminkaktion der Oberstufenkurse Kunst und PoWi sowie der SV für die Jahrgangsstufe 5, zeigten eindrucksvoll das vielfältige Angebot und wie unsere Schülerschaft sich mit der Bedeutung der deutschen Einheit auseinandersetzt und Demokratie und Gemeinschaft aktiv lebt.

Kunstprojekte

Aus dem Unterricht von Frau Janning

Klasse 10g3 an der THM Gießen

MINT-mit-Aktionstage an der THM Gießen – Die Klasse 10g3 baut USB-Solarladegeräte

Im Rahmen des Fachs Experimentieren und der Unterrichtsreihe „Die Energie der Sonne nutzen“ nahm die Klasse 10g3 der Tilemannschule am 11. Juni 2025 an den diesjährigen MINT-mit-Aktionstagen Mittelhessen an der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) in Gießen teil.

Nach einer erfolgreichen Bewerbung wurde die Tilemannschule zu diesem besonderen Workshop eingeladen – nur ausgewählte Schulen aus der Region erhielten diese Möglichkeit.

Das Thema des Tages lautete „USB-Solarladegeräte“. Nach einem kurzen theoretischen Input zur Funktionsweise von Solarzellen und zu den Grundlagen elektrischer Spannung durften die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden: Sie löteten Bauteile zusammen, maßen Spannungen, berechneten elektrische Größen und setzten schließlich alle Komponenten zu einem funktionierenden Solarladegerät zusammen.

Am Ende konnten die Gruppen stolz ihre eigenen Geräte testen – und tatsächlich ein Handy mit Sonnenenergie aufladen. Eines der gebauten Solarladegeräte durfte sogar an die Tilemannschule mitgenommen werden und kann nun auch für das Fach Experimentieren eingesetzt werden. Der Tag bot spannende Einblicke in angewandte Physik und Technik und zeigte eindrucksvoll, wie vielseitig und praxisnah MINT-Fächer sein können.

Einschulungsfeier der neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler an der Tilemannschule

Mit einem feierlichen ökumenischen Gottesdienst in der Jugendkirche Cross Over begann am Montag die Einschulung der neuen fünften Klassen an der Tilemannschule. Pfarrer Stambke und Pastoralreferentin Kunkel hießen die zahlreichen Gäste herzlich und vor farbenfrohem Hintergrund willkommen. Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt – Schülerinnen und Schüler, Eltern, Geschwister, Verwandte und Lehrkräfte hatten sich versammelt, um gemeinsam den besonderen Tag zu feiern.

Inhaltlich stand der Gottesdienst unter dem Zeichen des Regenbogens, der die Kinder wie ein Rückenwind oder ein Mutmacher in den nächsten Jahren begleiten soll:

Jede Farbe wurde mit einem Wunsch verbunden – etwa,

dass man Hoffnung und immer wieder Mut haben soll, Dinge anzupacken,

dass man Geduld brauche,

dass man mit Energie und Begeisterungsfähigkeit Spaß am Lernen hat und

dass es wichtig ist, wirklich gute Freunde zu haben, mit denen man gute und schwierige Zeiten durchstehen kann.

Der Regenbogen als Symbol für einen bunten, hoffnungsvollen Start in den neuen Lebensabschnitt durchzog sich auch musikalisch in der Liedauswahl. Begleitet wurden die Stücke durch Johannes Burek an der Orgel.

Im Anschluss an den Gottesdienst versammelte sich die Schulgemeinschaft in der Sporthalle der Tilemannschule. Dort wurden die neuen Sextaner von den Minisinfonikern unter der Leitung von Anke Bartel musikalisch begrüßt. Die Neuankömmlinge bekamen einen ersten Eindruck, zu welchen Leistungen ihre Vorgängerinnen und Vorgänger nach einjährigem musikalischen Üben im Stande sind.

Nach der offiziellen Begrüßung durch den Schulleiter Dr. Holger Fröhlich und allgemeinen Informationen zum Schulbetrieb wurden die Kinder schließlich ihren neuen Klassen sowie -lehrkräften zugeteilt. Darauf hatten die Jüngsten im Raum bereits die ganzen Ferien hingefiebert. Begleitet von ihren Lehrkräften machten sie sich auf den Weg in die Klassenräume, um erste Eindrücke zu sammeln und ihre Mitschülerinnen und Mitschüler kennenzulernen. Währenddessen erhielten die Eltern wichtige Informationen zum Schulleben, zum Tagesablauf sowie zu anstehenden Terminen.

Die Einschulungsfeier machte deutlich, wie wichtig der Tilemannschule ein gelingender Start für die neuen Mitglieder der Schulgemeinschaft ist – getragen von Gemeinschaft, gegenseitiger Unterstützung und der Einbindung der Eltern in das Schulgeschehen.

Text und Fotos: MIC

Schule in Afrika

Fotos vom Konzert der TileVoices

Juni 2025

Mit der Schulassembly in die Sommerferien

Am letzten Schultag fand in der Turnhalle unserer Schule die traditionelle Schulassembly statt, bei der herausragende Leistungen und besonderes Engagement unserer Schülerinnen und Schüler während des Schuljahrs 2024/2025 geehrt wurden. In einem feierlichen Rahmen vor versammelter Schülerschaft würdigte die Schulleitung gemeinsam mit Lehrkräften die vielfältigen Erfolge.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem sozialen Engagement: Zahlreiche Schülerinnen und Schüler wurden für ihren Einsatz in Projekten wie den Klassenbuddys gelobt. Ihr Engagement stärkt das Miteinander an unserer Schule und wirkt weit über den Unterricht hinaus.
Ebenso wurden sportliche Höchstleistungen gewürdigt. Ob beim Tischtennis, beim Rudern oder etwa den Bundesjugendspielen – viele Teams und Einzelsportler konnten mit Urkunden und Podestplatzierungen auf Landesebene glänzen und wurden unter Applaus aller Anwesenden nach vorne gebeten.


Abschließend standen auch die Erfolge in verschiedenen Wettbewerben in den Sprachen und im naturwissenschaftlichen Unterricht im Mittelpunkt. Auch wurde sich bei den Künstlerinnen und Künstler von Kunstprojekten bedankt, dessen Werke in der Turnhalle aushingen oder im Hintergrund eingeblendet wurden.
Die Vielfalt der Talente an unserer Schule zeigte sich eindrucksvoll und wurde mit viel Applaus belohnt. Die Assembly endete mit einer kurzen Ansprache des Schulleiters, welcher allen eine erholsame Ferienzeit wünschte.
Text und Fotos: MNC

Verabschiedungen nach dem Schuljahr 2024/2025

Im Rahmen einer Grillfeier wurden in diesem Jahr bei sommerlichen Temperaturen Kolleginnen und Kollegen verabschiedet, welche im nächsten Schuljahr aufgrund privater Gründe oder Funktionsstellenangebote an anderen Schulen unterrichten bzw. im Rahmen von Abordnungen im Bildungssektor mitwirken werden.


Bei Sebastian Fröhlich, Magalie Manns, Felix Schneider sowie Dr. Jörn Schweisgut bedankte sich sowohl das Kollegium als auch die Schulleitung für ihre pädagogisch wertvolle Arbeit sowie für ihren Einsatz über die unterrichtlichen Verpflichtungen hinaus, was das Schulleben entscheidend mitprägt. In geselliger Runde war Gelegenheit gemeinsame Erlebnisse Revue passieren zu lassen.

Beeindruckendes Schülertheater zum Schuljahresabschluss

Ein Spiegel unserer Zeit – intensiv, bewegend, wachrüttelnd.

Am 28. und 29. Juni verwandelte sich die Aula der Tilemannschule in eine eindrucksvolle Bühne für zwei Theaterabende, bei denen die AGs Darstellendes Spiel, Schwarzlichttheater und Technik das Abendprogramm unter der Leitung von Claudia Kim gestalteten.


Was diese Aufführungen besonders machte, war nicht nur die Leidenschaft der Mitwirkenden, sondern vor allem die Tatsache, dass von den Schülerinnen und Schülern alles selbst entwickelt, geplant und umgesetzt wurde. Das Stück des ersten Teils des Abends stammt aus der Feder von Audrey Swillus, Schülerin der 9. Klasse, die nicht nur als Autorin brillierte, sondern auch für die stimmungsvolle Musikauswahl verantwortlich war. Die Idee für das fantasievolle Schwarzlichttheater ging ebenfalls auf sie zurück – ein Beweis für die enorme Kreativität und Eigeninitiative der Schülerschaft. Dies betonte auch Claudia Kim in ihrer eröffnenden Ansprache: Die Arbeitsgemeinschaften hätten über Wochen intensiv an den Inszenierungen gearbeitet. Viele Proben fanden sogar samstags statt – oft begleitet von jeder Menge Pizza und noch mehr Engagement. Das Ergebnis: Aufführungen, die nicht nur durch inhaltliche Tiefe, sondern auch durch technische Finesse überzeugten. Licht, Ton und Bühnenbild stammten aus den Händen der Schülerinnen und Schüler selbst und zeigen, dass die Schülerschaft der Arbeitsgemeinschaften ein eingespieltes Team ist.


Das Thema des Stücks ist hochaktuell und gesellschaftskritisch. Im Zentrum steht die Frage, was passiert, wenn der Mensch sich nur noch um sich selbst dreht – gefangen in der digitalen Welt, abgeschottet von der Realität. Es zeigt verkörpert durch die Figur des Fremden (Audrey Swillus, 9g1) auf drastische Weise, wie sehr Smartphones, soziale Medien und virtuelle Ablenkung unser Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen.


Statt aktiv zu gestalten, schauen wir nur noch zu. Die Technik (Selina Baer, E2) wird zum Störfaktor im Miteinander. Kommunikation (Tim Stibane, Q2) wird zur personalisierten Blase, echte Gemeinschaft (Nele Biedert, 10g2) bricht auseinander. In einer besonders eindrucksvollen Szene wurden Politiker gezeigt, die nicht mehr miteinander sprechen können – stattdessen streiten sie, werden handgreiflich, handlungsunfähig. Worte verlieren ihre Kraft, und die Gesellschaft sieht tatenlos zu.


Auch das Thema Wahrnehmung (Julie Mrochen, E2) wurde eindrucksvoll inszeniert: Die Menschen im Stück erkennen nicht mehr, was direkt vor ihnen liegt. Alles soll gesehen, alles konsumiert werden – und dabei verliert man das Wesentliche aus dem Blick. Vorurteile prägen das Denken, echte Begegnung wird unmöglich. Das hat auch Auswirkungen auf unsere Emotionen (Clarissa Haubrich, E2). Sind wir noch in der Lage echte Gefühle zuzulassen? Wann wachen wir auf und sehen, dass der eingeschlagene Weg nicht der richtige ist? Das Stück hat zum Nachdenken angeregt. Und genau das ist es, was gutes Theater leisten kann.


Im zweiten Teil begaben sich die Darstellenden des Schwarzlichttheaters auf Verbrecherjagd, unterstützt durch die bekanntesten Detektive weltweit: Sherlock Holmes, James Bond, Paulchen Panther oder etwas Miss Marple. Auf amüsante und teils komisch-tragische Weise mussten auch Verluste auf dem Weg bis zur Aufklärung des Verbrechens in Kauf genommen werden. Fehler passieren auch den besten Verbrecherjägern.
Ein besonderer Dank gilt allen Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen für ihre Zeit, ihre Energie und Begeisterung.

Text und Fotos: MNC