Adventskonzert

Chemie – mach mit!

links Benedikt Thiem (9g3); rechts Julian Schlotmann (9g2)

In einem Pilotprojekt haben die Chemie-Lehrkräfte im vergangenen Schuljahr allen Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 8 die Teilnahme am Wettbewerb „Chemie – mach mit“ ermöglicht. Im Chemie-Unterricht und zu Hause wurden die Farbstoffeigenschaften von Textmarkern sowie die elektrochemischen Eigenschaften von verschiedenen Metallen und Elektrolytlösungen untersucht und dokumentiert. Eine große Herausforderung, zumal sich die Teilnehmenden in ihrem ersten Lernjahr im Fach Chemie befanden. Die Anstrengung hat sich aber gleich in zweifacher Weise gelohnt: zum einen hat das Institut für Didaktik der Chemie an der Goethe-Universität Frankfurt die Tilemannschule aufgrund der hohen Teilnehmendenzahl mit einem Schulpreis honoriert! Zum anderen kann die Tilemannschule voll stolz die beiden bestplatzierten Teilnehmer aus ganz Hessen im Bereich „Erstes Lernjahr Chemie“ vorweisen. Herzlichen Glückwunsch an Benedikt Thiem (8g3) zum 1. Platz und an Julian Schlotmann (8g2) zum 2. Platz!

Ein Blick in die Zukunft?!

Das Stück „Useless“ der AG Darstellendes Spiel mit Unterstützung der Technik AG lässt das Publikum über das Verhältnis von Mensch und Technik nachdenken.

Du fragst dich, ob wir Menschen in der Zukunft überflüssig sein werden? Du fragst dich, ob es richtig ist, künstliche Intelligenz Entscheidungen über unser Leben treffen zu lassen, obwohl ihnen jegliches Wertebewusstsein und Moral fehlt? Dass es auf diese und ähnliche Fragen keine leichten Antworten geben wird, man sich dieser Thematik aber unbedingt stellen muss, haben die beiden Aufführungen am vergangenen Wochenende in der Aula der Tilemannschule gezeigt.  Die AG Darstellendes Spiel unter Leitung von Claudia Kim diskutierte und probte ein Jahr lang, bis die Aufführungen für die meist noch jungen Schauspieler*innen endlich anstanden.

(von links nach rechts): Maximilian Flick, Martha Hörl, (kniend) Annique Danthony, Luise Weinland, Justus Burggraf, Simon Mrochen)

Das Stück, geschrieben von den beiden Mitwirkenden Leon Kurzius und Simon Mrochen (beide Q1), gibt uns einen Ausblick, wie unsere Zukunft aussehen könnte: Die Zuschauer blicken auf eine klinisch weiße und saubere Bühne. Jeder Gegenstand, jede Figur hat seine Funktion. Es ist die Welt der Master und der KIs, der künstlichen Intelligenz. Genauso „cleane“ Musik schafft eine kühle, eintönige, sterile Atmosphäre. Im Kontrast dazu blicken die Zuschauer vor der Bühne auf Müllhaufen, in denen die „Useless“, die „Nutzlosen“ leben. Sie sind Sklaven der Technik, die wie Tiere im Dreck hausen und von den Abfällen der „neuen Welt“ leben müssen. Sie sind die Verlierer dieses Systems, denn ihnen ist es nicht gelungen, in die Welt der Server aufzusteigen, welche sie für erstrebenswert halten. Sie sind blind für die Ausbeutung der gechippten Server, die oft chorisch Phrasen sprechen, ferngesteuert vorgegebene Emotionen zur Schau stellen und ihre Arbeitsgeschwindigkeit dem System anpassen müssen. Die Verehrung der ihnen übergeordneten Master macht sie blind für das Aufgeben ihrer Individualität. Jeder wird nur noch mit einer Nummer statt mit seinem Namen angesprochen. Eine kleine Gruppe der Useless stellt sich jedoch gegen die eigenen Reihen: Sie hat die andere Welt bereits erfahren, wurde radikal eliminiert und stellt das herrschende System in Frage. Die Useless, die mit dem Kampf untereinander beschäftigt sind statt gemeinsam das System zu bekämpfen. Das System, das sind die „Master“, die den ganzen Tag nichts mehr tun müssen, weil andere für sie arbeiten. Sie sind dekadent, völlig degeneriert und kaum noch in der Lage zu sprechen. Der Einsatz der KIs ist erforderlich, um die Sprache der Master zu übersetzen in eine emotionslose, hochtechnologisierte Fachsprache. Das Voranschreiten der Technik in Form der KI trimmt das System auf noch mehr Effizienz, Rationalität und größtmöglichem Nutzen: Jeder, der diesem Bild nicht entspricht, ist überflüssig, verschwendet Ressourcen. So werden die Master als systembelastend eingestuft und radikal aus dem System entfernt. Die Useless, die ihrer Welt auch unter der Herrschaft der KI entfliehen wollen, müssen weiterhin den Preis der Menschlichkeit bezahlen. Wer noch Mensch und noch nicht Teil des Systems ist, muss sich die Frage stellen: wer bin ich und in welcher Welt will ich leben? Im Stück gewinnt die Menschlichkeit, der Mensch entscheidet sich für die Freiheit und zieht dem grausamen System den Stecker. Der Vorhang schließt sich vor einer Kulisse im hoffnungsvollen Grünschimmer. Es bleibt ein begeistertes und nachdenkliches Publikum zurück sowie Schülerinnen und Schüler, die nach der Zwangspause endlich wieder Lust auf Theater haben. Die Akteure, die zumeist zum ersten Mal auf der Bühne standen, stellen überzeugend ihre Charaktere dar, demonstrieren wie auf Knopfdruck Emotionen gesteuert werden können und zeigen nicht minder Perfektionismus als das kritisierte System. Dieser ist wohl auch den beiden Autoren geschuldet, die sich unverkennbar tiefgängig sowie strukturiert mit der komplexen Thematik beschäftigt und es verstanden haben, ein für alle Altersgruppen anschauliches und gleichzeitig forderndes Arrangement zu präsentieren.  

(von links nach rechts): Lia Kurzius, Charlotte Müller, Johanna Löw, Nele Biedert, Sophie Meyer-Ponstein, Klara Bollendorf, Ayleen Knödler 

Vergnügen im Opelzoo

Tierisches Vergnügen im Opelzoo

Am Dienstag, den 30.08.2022, machten sich nach der Begrüßung durch die Schulleiterin der Tilemannschule, Regine Eiser-Müller, 19 ukrainische Kinder mit ihren Familien, den Lehrkräften Dr. Elisabeth Reuß und Vera Ringsdorf sowie dem Organisator Mario Flaschenträger auf zu einem ganztägigen Ausflug in den Kronberger Opelzoo.

Bei sommerlichen Temperaturen hatten die neugieren und gut gelaunten Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit Tiere wie Luchse, Giraffen, Elefanten, Störche, Flamingos oder Kamele zu bestaunen, sie bei Fütterungen zu beobachten und ihnen die ein oder andere Leckerei persönlich zu verfüttern. Gemeinsam mit den Lehrerinnen konnten die Deutsch Lernenden dank der guten Lernfortschritte in den letzten Monaten die Hinweisschilder gut verstehen und laut vorlesen. Der Anblick der kleinen wie großen Zootiere überwand aber auch ganz ohne Sprache mögliche Sprachbarrieren. Besonders im Streichelzoo kamen alle auf ihre Kosten.

Da so viel Staunen, Füttern und Streicheln ganz schön anstrengend sein kann, konnte beim gemeinsamen Mittagessen im Zoorestaurant durchgeatmet werden. Die ukrainischen Schülerinnen und Schüler zeigten auch hier wie gut ihre Verständigung in der deutschen Sprache schon funktioniert. Am Nachmittag fiel es den Teilnehmenden schwer, sich wieder auf den Rückweg nach Limburg zu machen. Immerhin konnte die Heimfahrt genutzt werden, um sich über die Tageseindrücke und die lustigsten Tierbegegnungen auszutauschen.

Die Schülerinnen und Schüler bedankten sich auch im Namen ihrer Familien herzlich bei den teilnehmenden Lehrkräften und im Besonderen bei allen Spendern, die durch ihren finanziellen Beitrag zum Wandelkonzert der Tilemannschule vor den Sommerferien diesen Ausflug möglich machten. Bei diesem musikalischen Ereignis spendeten Eltern und Förderer circa 1200 Euro, um die ukrainischen Kinder mit ihren Familien zu unterstützen. Der Zoobesuch sorgte bei den Teilnehmenden für gute Laune und wird noch lange in Erinnerung bleiben.

19 ukrainische Kinder freuen sich auf den Ausflug in den Opelzoo
Gemeinsames Essen der Kinder und Lehrkräften

Podiumsdiskussion mit Staatsministerin Dr. Lührmann an der Tilemannschule

Im Rahmen der Europawoche 2022 wird Staatsministerin Dr. Anna Lührmann am 16. Mai 2022 die Tilemannschule zu einer Diskussionsrunde besuchen.

Schon mit 19 Jahren wurde Frau Dr. Lührmann jüngste Abgeordnete im Deutschen Bundestag. Sie vertritt dort den Wahlkreis Wahlkreis Rheingau-Taunus – Limburg.

„Ein transparenter und kooperativer Politikstil, reichlich politische und internationale Erfahrung, wissenschaftliche Expertise und viel Elan – dafür stehe ich. Seit meiner Jugend engagiere ich mich dafür, unser Klima zu schützen und unsere europäische Demokratie zu stärken.“

Im September 2021 wurde Frau Dr. Lührmann erneut in den Bundestag gewählt und ist nun Staatsministerin für Europa und Klima im Auswärtigen Amt.

Wir begrüßen Frau Dr. Anna Lührmann am Montag, dem 16. Mai 2022, in der 5./6. Stunde, zu einer Podiumsdiskussion. Teilnehmende sind die Schülerinnen und Schüler des PoWi LOK E2 von Frau Rosenstiel, sowie die Schülerinnen und Schüler der beiden WU-Kurse „Wir sind Europa“ der Jahrgangsstufen 9 und 10 mit ihren Lehrerinnen Frau Martin und Frau Watz, die die Diskussionsrunde mit vorbereitet haben.

Die Europawoche findet rund um den Europatag am 9. Mai, in diesem Jahr in der Zeit vom 30. April bis zum 9. Mai 2022.

Aktuelle Information des Kultusministeriums zum Schul- und Unterrichtsbetrieb

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, mit meinem heutigen Schreiben möchte ich Ihnen weitere Lockerungen für den Schul- und Unterrichtsbetrieb ab Montag, den 2. Mai 2022, vorstellen. Damit schaffen wir die Voraussetzungen, damit alle Schülerinnen und Schüler nach zwei Jahren der Pandemie wieder einen möglichst normalen Schulalltag erleben können.

Wegfall der Testpflicht

Nachdem schon in der letzten Woche vor den Osterferien die Pflicht zum Tragen einer
medizinischen Maske auch am Sitzplatz aufgehoben wurde, wird nun auf Basis der von
der hessischen Landesregierung beschlossenen Coronavirus-Basisschutzmaßnahmenverordnung ab Montag, den 2. Mai 2022, auch die Pflicht zur Vorlage eines negativen
Testnachweises zur Teilnahme am Präsenzunterricht für nicht vollständig geimpfte und
nicht genesene Personen entfallen. Der Wegfall der Testpflicht gilt auch im Falle einer
bestätigten Infektion in einer Klasse oder Lerngruppe. Mit dem Wegfall der Pflicht zum
Nachweis einer Negativtestung entfällt auch das Testheft.

Kostenfreie Tests zur freiwilligen Testung zuhause

Um Schülerinnen und Schülern auch nach Wegfall der Testpflicht eine Testmöglichkeit
anzubieten, stellt das Land Hessen allen Schülerinnen und Schülern bis zu den Sommerferien 2022 weiterhin Antigen-Selbsttests zur Verfügung, mit denen sie sich im häuslichen
Umfeld und damit außerhalb der Schulzeit testen können. Die Schulen geben den Schülerinnen und Schülern dazu Antigen-Selbsttests in 5er-Verpackungen aus, die mit nach
Hause genommen werden. Die Tests sollen zu Hause unter Beachtung der Packungsbeilage gelagert und durchgeführt werden; bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern
sollen Erwachsene die Testung beaufsichtigen oder unterstützen. Davon abweichend
kann an Schulen mit den Förderschwerpunkten „geistige Entwicklung“ und „körperlichmotorische Entwicklung“ auch ein freiwilliges Testangebot in der Schule unterbreitet werden. An diesen Schulen kann auch das bewährte Patenmodell fortgeführt werden. Die
Inanspruchnahme dieser Angebote ist selbstverständlich freiwillig. Schülerinnen und
Schüler dürfen davon Gebrauch machen, müssen dies aber nicht. Sollten Sie wünschen,
dass Ihrem Kind oder Ihnen als volljähriger Schülerin oder volljährigem Schüler keine
Tests ausgehändigt werden, teilen Sie dies bitte der Schule mit, die dann entsprechend
auf eine Testausgabe verzichtet. Nähere Informationen zur Testausgabe erhalten Sie von
Ihrer Schule.

Abmeldung vom Präsenzunterricht nur mit ärztlichem Artest möglich

Ab Montag, den 2. Mai 2022, entfällt die Möglichkeit, dass Eltern ihre Kinder bzw. dass
volljährige Schülerinnen und Schüler sich voraussetzungslos vom Präsenzunterricht abmelden können. Schülerinnen und Schüler können von der Teilnahme am Präsenzunterricht ausnahmsweise dann mittels ärztlichem Attest befreit werden, wenn sie selbst oder
Angehörige ihres Haushalts im Fall einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus aufgrund
einer ärztlich bestätigten Vorerkrankung oder Immunschwäche dem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs ausgesetzt wären.

Sport-, Musikunterricht und Ganztag ohne Einschränkungen möglich

Der Unterricht in den Fächern Sport und Musik kann ab Montag, den 2. Mai 2022, wieder
ohne Einschränkungen stattfinden. Der Mindestabstand wird aufgehoben und der Unterricht im regulären Klassen- oder Kursverband, einschließlich lerngruppenübergreifender
AG-Angebote, ist wieder möglich. Gleiches gilt für den regulären Ganztagsbetrieb. Sonderregelungen für den Pausenbetrieb sind nicht mehr erforderlich. Ich freue mich, dass wir diese wichtigen Schritte hin zu mehr Normalität gemeinsam mit unseren Schulgemeinden umsetzen können

Grundlegende Hygienemaßnahmen

Nach wie vor sind die grundlegenden Hygieneregeln wie regelmäßiges Lüften, regelmäßiges Händewaschen und die Husten- und Niesetikette einzuhalten. Das freiwillige Tragen einer medizinischen Maske im Unterricht ist möglich. Entsprechende Regelungen
finden sich im Hygieneplan 10.0, der ebenfalls am Montag, dem 2. Mai 2022, in Kraft tritt.

Verkürzung der Absonderungspflicht

Mit Wirkung zum 29. April 2022 wird die Zeit der Absonderung für mit dem SARS-CoV2-Virus infizierte Personen von bisher zehn auf nun fünf Tage verkürzt. Falls Krankheitssymptome für COVID-19 aufgetreten sind, soll die Isolation eigenverantwortlich fortgesetzt werden, bis mindestens 48 Stunden lang keine Krankheitssymptome für COVID-19
mehr bestehen. Deshalb sind Schülerinnen oder Schüler, die die Isolation eigenverantwortlich fortsetzen, in den ersten 48 Stunden nach dem Abklingen der Krankheitssymptome von der Pflicht zur Unterrichtsteilnahme befreit. Wenn die Schule einen Distanzunterricht organisiert, haben diese Schülerinnen und Schüler in diesen 48 Stunden daran
teilzunehmen. Das Ihnen zur Verfügung gestellte Ablaufschema zu den Quarantäneregelungen wird an die Änderungen angepasst und auf unserer Internetseite eingestellt
werden.

Kinder und Jugendliche haben während der Pandemie gemeinsam mit ihren Familien
eine besondere Last getragen. Für den Rest des Schuljahres wünsche ich Ihnen und uns
allen größtmögliche Normalität, wie wir sie in den zurückliegenden zwei Jahren mehr als
ersehnt haben.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. R. Alexander Lorz

JtfO-Handball

Kreisentscheid Jugend trainiert für Olympia Handball Jungen Wettkampfklasse II (2006 – 2009)

Die Mannschaft der Tilemannschule siegte am 09.11.2022 im Wettkampf II der Jungen Jahrgang 2006 – 2009 beim Kreisentscheid Jugend trainiert für Olympia Handball.

Im ersten Spiel konnte die Mannschaft mit Philipp Böhm, Aaron Debo, Jakob Dombach, Maxim Hölzer, Jonas Pleitgen, Moritz Reusch, Samuel Scharpf, Luc Schneider, Jan Schröder, Lasse Wüst und Torwart Benjamin Täger die Mannschaft des Philippinum Weilburg klar mit 30:16 Toren besiegen.

Im zweiten Spiel gegen die Mannschaft der Taunusschule Bad Camberg ging es zunächst spannender zu. In der zweiten Halbzeit konnten die Tilemänner ihren Vorsprung dann aber ausbauen und gewannen auch dieses Spiel deutlich.

Mit dem Sieg beim Kreisentscheid hat sich die Mannschaft für den Regionalentscheid im Februar in Hüttenberg qualifiziert. Dort werden die Schüler dann gegen die Mannschaften aus Wölfersheim, Hüttenberg und Butzbach antreten.

Wettbewerbe in den MINT-Fächern

Hallo!

Interessierst du dich für die Naturwissenschaften? Lässt es dich nicht kalt, wenn zum Beispiel Wasser zu Schneeflocken gefriert, die zwar unterschiedlich aussehen aber alle sechseckig sind? Warum gefriert ein See nur an der Oberfläche, warum frieren Entenbeine nicht daran fest, wie überleben Frösche unter dieser Eisdecke, warum friert Meerwasser erst bei Temperaturen unter 0°C und wie schafft es ein Eisbrecher durch teils meterdicke Eismassen? Wenn du dich für die Phänomene unserer Umwelt begeistern kannst, gerne Experimente durchführst und den Dingen auf den Grund gehen möchtest, dann empfehle ich dir die Teilnahme an einem der zahlreichen naturwissenschaftlichen Wettbewerbe!

Es warten auf euch knifflige Knobelaufgaben, spannende Experimente für zu Hause und internationale Wettbewerbe, bei denen ihr euch mit Schülerinnen und Schülern aus der ganzen Welt messen könnt.

Aktuelle Informationen zu allen laufenden Wettbewerben der Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sind in der Rubrik „Wettbewerbe“ auf unserem SchulMoodle über die Kachel im Schulportal abrufbar. Schau mal rein, es ist sicher ein passender Wettbewerb für dich dabei. Es macht echt Spaß und die Chancen auf einen Erfolg sind absolut nicht gering; die Tilemannschule erfreute sich in den letzten Jahren bereits vieler erfolgreicher Teilnahmen.

Kannst du dich nicht entscheiden oder benötigst du Hilfe bei einem Wettbewerb? Ich berate dich gerne! Die Tür zu meiner Sprechstunde ist immer dienstags während der Mittagspause und der anschließenden 7. Stunde in Raum N11 (Naturwissenschaften) geöffnet. Schau mal vorbei!

Christoph Roßbach, MINT-Beauftragter

Aus Kartoffeln Strom erzeugen – die Lösung der Energiekrise?

Am 11.11.2022 forschten im Rahmen der Begabtenförderung Schülerinnen und Schüler der Tilemannschule an der Stromerzeugung aus Kartoffeln.

Auch wenn zum Sessionsstart des Karnevals am 11.11. sicherlich ein paar lustige Sprüche gemacht werden, so ist es doch kein Scherz, dass Schülerinnen und Schüler der Tilemannschule sowie der Schule am Eschislov in Eschhofen aus den Jahrgängen vier bis acht am besagten Freitagmittag an der Stromerzeugung aus Kartoffeln forschten.

Organisiert wurde das Kooperationsprojekt von Referenten von FuturSpace, einer gemeinnützigen Gesellschaft zur Förderung von Jugendlichen in ihrer Bildung und Stärkung ihrer Fähigkeiten und Talenten aus Kassel, sowie die Organisatorinnen vor Ort, Frau Melanie Müller-Schlaudt (Tilemannschule) und Frau Diana Müller (Schule am Eschilshov). Beide begleiteten den MINT-Workshop im Rahmen der Begabtenförderung zu den Themen Magnetismus und Strom und unterstützten ihre Schülerinnen und Schülern tatkräftig in verschiedenen Experimenten auf unterschiedlichen Niveaus, sodass alle Interessen abgedeckt werden konnten. Die Lernenden hatten ausreichend Gelegenheit, viel zu experimentieren und zum Beispiel eine eigene Kartoffelbatterie zu bauen. Einer Schülerin gelang es sogar, zehn Lampen parallel zum Leuchten zu bringen. Ein toller Erfolg, wenn man bedenkt, dass man fast nur eine Kartoffel braucht. Die Energiekrise werden wir so nicht lösen können, aber die Nachwuchsforscherinnen und –forscher sind nun bestens gerüstet, um ihr Wissen noch weiter über  Gleich- und Wechselspannung sowie das Leiten von Strom und Steckplatinen auszubauen. Ein Freitagmittag, der sich für alle Beteiligten gelohnt hat.

Planspiel „Pimp your Landkreis“ mit der 10g3

Planspiel „Pimp up your Landkreis“ mit der 10g3 vom 9.-11.11.2022 
Wir sind die neuen Kommununalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker, dem können  nach drei Projektagen 23 junge Nachwuchspolitikerinnen und Nachwuchspolitiker der Klasse 10g3 begeistert zustimmen. Wie sich die Kommunalpolitik in der in der Realität anfühlt, das erlebten die motivierte Schülerinnen und Schüler beim Planspiel „Pimp up your Landkreis“, einem Projekt des Vereins „Politik zum Anfassen e.V“ und der Jugendbildungsstätte des Landkreises. Dazu gehörte mit echten Poltikerinnen und Politiker zusammenarbeiten und die  Ideen als Fraktion „Alles oder Nichts“ in Anträge formulieren,  sowie die eigenen Vorschläge den anderen „Jungpolitikerinnen und Jugendpolitiker“ in Ausschuss- und Fraktionssitzungen und  in einer simulierten Kreistagssitzung vorstellen. Das Projekt wurde von der Jugendbildungsstätte des Landkreises Limburg-Weilburg initiiert und bot sechs Schulen des Landkreises die Gelegenheit mit Unterstützung des Landrats Michael Köberle und 32 weiteren Kreistagsmitgliedern zu erleben, wie Abstimmungen und Anträge eingebracht und geprüft werden. Herr Joachim Veyelmann leitete die abschließende Kreistagssitzung wie sie auch im realen Kreistag ablaufen würde. Der Landrat ermutigte die jungen Menschen mitzumachen, denn in einer Zeit, in der „Despoten in der Welt Kriege führten“ sei es für die Jugendlichen besonders von Wert sich für die beste Staatsform, die Demokratie, einzusetzen und frühzeitig mitzumachen, um Gesellschaft weiterzuentwickeln und er appellierte „fragt viel, bringt euch ein!“ Und das taten die Lernenden aktiv wie die folgenden Bilder zeigen.

Chemie – Mach mit!

In einem Pilotprojekt haben die Chemie-Lehrkräfte im vergangenen Schuljahr allen Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 8 die Teilnahme am Wettbewerb „Chemie – mach mit“ ermöglicht. Im Chemie-Unterricht und zu Hause wurden die Farbstoffeigenschaften von Textmarkern sowie die elektrochemischen Eigenschaften von verschiedenen Metallen und Elektrolytlösungen untersucht und dokumentiert. Eine große Herausforderung, zumal sich die Teilnehmenden in ihrem ersten Lernjahr im Fach Chemie befanden. Die Anstrengung hat sich aber gleich in zweifacher Weise gelohnt:  zum einen hat das Institut für Didaktik der Chemie an der Goethe-Universität Frankfurt die Tilemannschule aufgrund der hohen Teilnehmendenzahl mit einem Schulpreis honoriert! Zum anderen kann die Tilemannschule voll stolz die beiden bestplatzierten Teilnehmer aus ganz Hessen im Bereich „Erstes Lernjahr Chemie“ vorweisen. Herzlichen Glückwunsch an Benedikt Thiem (8g3) zum 1. Platz und an Julian Schlotmann (8g2) zum 2. Platz!

Foto: (v.l.n.r.) Martina Fredl; Benedikt Thiem (9g3); rechts Julian Schlotmann (9g2); Christoph Roßbach

Weihnachtszauber-Spendenaktion

Die Tilemannschule nimmt in diesem Jahr teil an der „Weihnachtszauber 2022“-Aktion des Bistum Limburg. Im Rahmen dieser Spendenaktion wird Kindern, die es im Leben schwer haben, eine Freude in Form von kleinen Weihnachtsgeschenken bereitet. Genauere Informationen finden Sie in diesem Schreiben der Fachschaft Religion: Weihnachtszauber-Anschreiben.

Zwei Tage im Spiel der Könige

Am 14. und 15. Oktober 2022 nahmen Tilemann-schülerinnen und –schüler im Rahmen der hessischen Begabtenförderung an einem Schach-Workshop teil.

Als Kooperationsprojekt der Tilemannschule und der Schule am Eschilishov haben am 14. und 15. Oktober 14 Schülerinnen und Schüler der 3. bis 7. Klasse im Rahmen der Begabtenförderung in Hessen an einem zweitägigen Schach-Workshop unter Leitung von Elmar Pasch teilgenommen. Gezielt war von den Projektleiterinnen der Schulen, Frau Müller-Schlaudt und Frau Müller, ein jahrgangs- und schulübergreifendes Konzept gewählt worden, um einen möglichst großen Entfaltungs- und Erfahrungsraum bieten zu können. So konnten sich die Spielerinnen und Spieler auf neue Gegnerinnen und Gegner freuen und jeder konnte zeigen, was in ihm steckt.

Am ersten Tag, der an der Schule am Eschilishov stattfand, standen die Vermittlung theoretischer Grundlagen und erste Praxisbezüge im Vordergrund, während am zweiten Tag in der Tilemannschule der Fokus auf der Umsetzung des Gelernten durch Aufgaben zu schwierigen Spielkonstellationen lag.

Schnell zeigte sich reger Austausch zu den Problemstellungen, die von der jüngsten, einer achtjährigen Grundschülerin, bis zum ältesten, einem zwölfjährigen Gymnasiasten, alle im positiven Sinne forderten.

Tilemannschule begeistert Grundschulkinder beim Tag der offenen Tür

Am Samstag, den 05.11.2022, lud die Tilemannschule in Limburg für mehrere Stunden zum Tag der offenen Tür, um circa 180 interessierten Grundschülerinnen und –schülern eine breite Palette des Schullebens zu zeigen.

Interessierte Schüler bei der Vorstellung der Robotik AG

„Herzlichen Willkommen“, hieß es bereits am Eingang der Schule, an dem Grundschülerinnen- und Grundschüler mit ihren Eltern in Empfang genommen wurden. Gleich zu Beginn konnte sich jeder eine Begrüßungstasche abholen, in der nicht nur viele Informationen für die Eltern verstaut waren; auch ein Quiz ermunterte die Kinder mit offenen Augen und Ohren die neue Schule kennenzulernen.

Nachdem sich im letzten Jahr das Konzept der geführten Touren in Kleingruppen bewährt hatte, setzte die Schule auch in diesem Jahr wieder auf dieses Format der geführten Rundgänge in Gruppen von 10 Kindern und ihren Begleitpersonen. „Ich finde das Konzept klasse“, lobte ein Elternpaar, „so lernen wir die Schule gut kennen, können jederzeit auf einfachem Wege Fragen stellen und die Kinder haben viele Möglichkeiten in den jeweiligen Fachräumen Dinge direkt auszuprobieren.“ Dass es an Fragen nicht mangelte, konnten die Viertklässler während des einstündigen Rundgangs quer durch die modernen Räumlichkeiten der Tilemannschule unter Beweis stellen: „Wie kann man auf so einem großen Instrument überhaupt spielen?“ und „Darf ich auch mehrere Sprachen lernen?“ waren nur zwei der vielen Fragen an die Lehrerinnen und Lehrer der weiterführenden Schule. Die Vielfalt des musikalischen, sportlichen sowie sprachlichen Angebots beeindruckte das Publikum sehr. Da ist eine Entscheidung für das eine oder andere Schulprofil gar nicht so einfach. So genießt mittlerweile seit Jahrzehnten und manchen Eltern noch aus ihrer eigenen Schulzeit bekannt die Begabtenförderung im Sportbereich, im Besonderen im Rudern, Hockey und weiblichen Turnen, hohes Ansehen, was durch zahlreiche Podestplätze in zum Teil bundesweiten Wettbewerben immer wieder untermauert wird. Diejenigen, die sich eher musisch oder szenisch begabt fühlen, können nicht nur durch die zusätzliche Stunde in musisch-kultureller Bildung, MuKuBi, ihre Freude am Musizieren in Chören und Orchestern oder im Theater spielen ausleben, sondern auch in der Musikklasse kann in Unterstützung mit der Kreismusikschule und mit Hilfe von Leihinstrumenten der Schule jeder seinem Interesse folgen.

Während die Eltern in einem halbstündigen Vortrag  der Schulleiterin Regine Eiser-Müller über Zugangsvoraussetzungen für das Gymnasium, die Profile sowie besondere Angebote und Ausstattungen informiert wurden, konnten die Viertklässler an einer breiten Palette von Mitmachaktionen teilnehmen: So steckten sie Lego-Technikbausteine zu Robotern zusammen, bildeten geometrische Figuren, lösten Tangram-Aufgaben, stempelten Erdkundekarten oder fertigten Linoldrucke in der Kunst.

Während die jungen Nachwuchsschülerinnen und –schüler im Haus auf Erkundungstour waren, hatten auch interessierte Zehntklässler die Gelegenheit das besondere Angebot der gymnasialen  Oberstufe in der Tilemannschule, z.B. mit dem deutsch-französischen Bildungsgang Abibac oder dem Leistungskurs Sport, kennenzulernen. Als Koordinator der gymnasialen Oberstufe informierte Dr. Jörn Schweisgut in einem Vortrag über Zugangsvoraussetzungen und Kurswahlsystem der gymnasialen Oberstufe.

Einmal mehr konnte sich die Tilemannschule stolz der Öffentlichkeit zeigen und Interessierten den direkten Einblick in die vielfältigen, weit über den regulären Unterricht hinausgehenden Schulangebote ermöglichen. „Ich freue mich über den regen Zuspruch an unserem Tag der offenen Tür. Auch wenn die Organisation und Durchführung eines solchen Tages immer wieder eine Mammutaufgabe für die ganze Schulgemeinde ist, so macht es doch in jedem Jahr Spaß, die Neugier der Lernenden zu wecken“, so die Schulleiterin Regine Eiser-Müller. Über den Tag hinaus haben die Eltern die Möglichkeit sich über das breitgefächerte Angebot der Tilemannschule auf der Homepage zu informieren und sich in persönlichen Gesprächen mit der Schulleitung über die Profilwahl beraten zu lassen.

Bis zum nächsten Jahr und herzliches Dankeschön an alle!