Beiträge für die Startseite

Veranstaltungen zur Suchtprävention

Mit gleich zwei Veranstaltungen zur Sucht- und Drogenprävention startete das Schuljahr für Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und der Jahrgangsstufe 11.

Die Klassen 7 besuchten die Deutsche Herzstiftung e.V., um ihr Projekt „Rauchzeichen“ durchzuführen. Gemeinsam wurde darüber diskutiert, welche Gründe zum Tabakkonsum führen und auf welche Gefahren sich die Konsumenten einlassen. Besonders anschaulich wurde dies in einem Experiment gezeigt, welches die gefährlichen Rückstände in der Lunge verdeutlicht.

Theater RequiSiT in der Aula der Tilemannschule

Zudem besuchte das Theater „RequiSiT“ wieder die Tilemannschule. Es bietet seit 1996 Präventionsveranstaltungen an, bei welchen ehemals Suchtkranke, die seit Jahren clean leben, ihr damaliges Leben reflektieren: Wie kam es zur Sucht? Wie äußerte sich diese? Wann und was war der Wendepunkt? Wie bekamen sie Hilfe? Welche Spätfolgen bleiben?

Im ersten Teil der Veranstaltung erlebten die Lernenden Improvisationstheater, bei dem die Zuschauenden Gefühle, Orte und Situationen zuriefen und diese in witzigen Sketchen umgesetzt wurden. Nach dieser bewusst lockeren Atmosphäre hatten die Schülerinnen und Schülern in kleinen Gruppen im zweiten Teil der Veranstaltung die Gelegenheit, die Darstellenden hautnah im offenen Austausch kennenzulernen. Hier bot sich die Gelegenheit, in einem geschützten Rahmen Fragen zu stellen, Motive kennenzulernen und sich auszutauschen.

Experiment zum Tabakkonsum
Experiment zum Tabakkonsum – Ergebnis

Das tun, was sonst nie ein Schüler wagen würde

Nicolas Weißenberger (Q3) hat im Sommer an einem Kurs der Deutschen Schülerakademie teilgenommen. Hier schildert er seine Erfahrungen.

Während der Sommerferien diesen Jahres habe ich für zweieinhalb Wochen bei dem Kurs „Big Bang Math – Die Mathematik des frühen Universum“ der Deutschen Schülerakademie (DSA) teilgenommen. Auch wenn das vielleicht nicht die typische Art ist, seine Sommerferien zu verbringen, kann ich nur davon schwärmen.

Die Arbeit in meinem Kurs war in zwei Phasen unterteilt: In der ersten, die etwa eine Woche dauerte, wurden uns erstmal verschiedenste Grundlagen der Astrophysik beigebracht, mit welchen wir dann das Alter des Universums berechnen konnten. In der zweiten Phase, welche die restliche Kurszeit ausmachte, haben wir uns mit kürzlich gemessenen Gravitationswellen beschäftigt und wie diese im Kontext des Urknalls interpretiert werden können – ein Thema, das unser Kursleiter gerade in seiner Doktorarbeit bearbeitet.

Das Besondere an der DSA war aber nicht nur der Kurs selbst, sondern vor allem die anderen Menschen, die ich dort kennenlernen durfte. Neben meinem Kurs gab es noch Kurse über Rechtswissenschaft, Psychologie, Informatik und Genderstudies, sodass die Auswahl der Personen bunt gemischt und nie langweilig oder eintönig war. Neben den Kursen hat man einfach das gemacht, worauf man Lust hatte und dafür auch immer sofort Mitstreiter gefunden: Sei es um 2 Uhr nachts Yoga in der Sporthalle oder eine Einführung in die formale Logik nach dem Abendessen – bei der DSA konnte jeder seine Interessen mit anderen teilen. Das Tolle hierbei war auch, dass wir letztendlich so viele Freiheiten hatten, wie wir brauchten und es uns an nichts fehlte – inklusive Feiern am Wochenende.

Ich kann jeder und jedem, der ohne Leistungsdruck und rein aus Neugier lernen will, die DSA nur empfehlen. Die Vielfalt der Menschen und die schiere Anzahl der Angebote habe ich als unglaublich beflügelnd erlebt. Dadurch wird mich diese zweieinhalbwöchige Akademie wohl sicher noch lange begleiten.

Tilemannschule heißt die neuen Sextaner willkommen

In einem ökumenischen Gottesdienst in der Jugendkirche Cross Over/St. Hildegard begrüßte die Tilemannschule am 26.08.2024 ihre neuen Sextaner. Diesem Tag hatten 116 neue Fünftklässlerinnen und Fünftklässler schon seit Wochen entgegengefiebert und ausgerechnet jetzt sollten sie immer noch geduldig sein? Ja, denn schnell erfuhren sie am Beispiel eines Jojos, dass man mehrmals üben und auch mal abwarten müsse, bevor man es schaffe, das Jojo richtig zu bedienen – genau so sei es auch mit dem schulischen Erfolg: manchmal müsse man erst einmal Übungszeit investieren und geduldig sein.

Eine Stunde später wurden die künftigen Tilemannschülerinnen und -schüler für ihre Geduld belohnt: Im Rahmen der Willkommensfeier in der Schulsporthalle konnten sie erstmals mit ihren Eltern und Angehörigen das Sinfonieorchester unter der Leitung von Anke Bartel erleben und hatten sogar Gelegenheit, sich mitten hinein in das Orchester zu setzen, um die Musik direkt mitzuerleben.

In den Begrüßungsworten des neuen Schulleiters Dr. Holger Fröhlich verdeutlichte dieser bildhaft, dass die „neuen, kleinen Fische“ jetzt in einem größeren Aquarium namens Schule schwämmen, jedoch keiner allein sei und man sich schnell eingewöhnen werde. Dafür sorgte der Schulleiter auch, indem er den Zuhörern wichtige Informationen über den Ablauf der nächsten Tage, schulische Verhaltensregeln und Schulorganisatorisches präsentierte.

Nach den guten Wünschen zum Schulanfang von Herrn Dr. Mahrenholz für den Schulelternbeirat und Herrn Wolf für den Förderverein durften die Sextaner endlich ihre Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer sowie ihre Mitschülerinnen und Mitschülern in einer ersten Klassenstunde kennenlernen.

Der erste Elternabend der Klassen 5 wird am 03.09.2023 um 19.30 Uhr stattfinden. Eine Information zu den Instrumentalkursen Blas- und Streichinstrumente erfolgt bereits um 18.15 Uhr in der Aula. Alle Erziehungsberechtigten der neuen Klassen 5 sind herzlich eingeladen.

Dr. Holger Fröhlich neuer Schulleiter

V.l.n.r.: Jochen Reinhardt (Staatliches Schulamt Weilburg), Dr. Holger Fröhlich, Theresa Rohde (Staatliches Schulamt Weilburg)

Im Rahmen der Schuljahresauftaktkonferenz am 23.08.2024 beauftragte Herr Jochen Reinhardt als für die Tilemannschule zuständiger Schuldezernent vom Staatlichen Schulamt Weilburg Herrn Dr. Holger Fröhlich zum kommissarischen Schulleiter des Limburger Gymnasiums.
Dr. Fröhlich konnte bereits nach seinem Lehramtsstudium der Fächer Mathematik und Musik sowie einem weiteren Abschluss als „Diplom-Musiker Jazz und Popularmusik“ Erfahrungen im Lehrberuf an der Tilemannschule sammeln: zunächst als Referendar, ab 2006 mit der Ernennung zum Studienrat auf Probe und später auf Lebenszeit sowie ab 2011 als Oberstudienrat. Im selben Jahr wurde er an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg mit dem Prädikat „summa cum laude“ zum Doktor der Philosophie promoviert. Wertvolle Kompetenzen in der Bildungsverwaltung erwarb er im Rahmen langjähriger Teilabordnungen an das Staatliche Schulamt in Weilburg sowie an das Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen. Seit 2018 leitete er als Schulleitungsmitglied am Gymnasium Philippinum Weilburg die dortige gymnasiale Oberstufe.
Für seine herzliche Aufnahme an der Tilemannschule als neuer Schulleiter bedankte sich Dr. Fröhlich in seiner Antrittsrede bei den Kolleginnen und Kollegen, der Schülerschaft sowie den Eltern. Frau Rohde dankte er für die schulfachliche Betreuung der Tilemannschule in den vergangenen Jahren. Er freue sich sehr, am ersten Schultag 860 Schülerinnen und Schüler, davon 116 neue Fünftklässlerinnen und Fünftklässler, an der Tilemannschule begrüßen zu dürfen und wünschte der gesamten Schulgemeinde ein gutes und erfolgreiches neues Schuljahr.

Verabschiedung der Schulleiterin Regine Eiser-Müller

Empfang in der Pausenhalle
Festakt in der Aula
Festakt in der Aula
Festakt in der Aula
Festakt in der Aula