„Die zwei Wochen an der Akademie haben mich für das Leben geprägt“
Ein kurzer Einblick unserer Schülerinnen Vildan Gündüz und Elisabeth Koch (Q3) über ihre Teilnahme an der Deutschen Schülerakademie (DSA)
Unsere beiden Schülerinnen Vildan und Elisabeth durften an der diesjährigen Deutschen Schülerakademie teilnehmen – eine völlig neue und besondere Erfahrung, wie sie betonen.
Hier die O-Töne der beiden:
Vildan: „Ich nahm an der „Schülerakademie China“ teil. Die Themen waren sehr unterschiedlich: Von Politik über Robotik bis hin zu Geschichte und Kultur war vieles dabei. Wir setzten uns mit der Geschichte und den Identitäten Chinas auseinander und erhielten viele interessante und für uns völlig neue Informationen. Wir haben viel gelesen, Dokus geschaut, uns ausgetauscht und haben die chinesische Perspektive auf historische Ereignisse kennengelernt.“
Elisabeth: „Die zwei Wochen an der Akademie haben mich für das Leben geprägt.
Mein Kurs unter dem Namen „So war das nicht gemeint“ wurde an der Akademie als der „Missverständnis-Kurs“ bekannt. Wir beschäftigten uns mit der Analyse von Missverständnissen mithilfe wissenschaftlicher Methoden. Anhand von Momenten aus Alltag, Politik und Geschichte fragten wir uns, warum uns etwas auffällt, während uns vieles verborgen bleibt. Das Kurzgespräch beleuchtete Beispielfälle im Detail und widmete sich Fragen nach Erwartung, Prägung, Perspektiven und Verstehen.“
Beide zusammen haben ihren abschließenden Eindruck für die Schulgemeinde so zusammengefasst:
„Wir fanden beide, dass der eigentliche Mehrwert in der gemeinsamen Zeit mit genauso motivierten und offenen Jugendlichen bestand. Da man den ganzen Tag lang gemeinsam verbringt, entstehen nochmal ganz andere Bindungen. Auch die Tatsache, dass sich fast niemand kennt, erleichtert, dass neue Freundschaften entstehen.
Vor allem die freiwilligen kursübergreifenden Aktivitäten (KüAs), die man selbst gestalten und anbieten konnte, haben sehr viel Spaß gemacht. Z.B. hatten wir als KüA-Angebote Kalligraphie, Sushi machen, Jazz-Dance, Ballett, Theater, Taschen bemalen, Filmabende, Karaoke, Journaling, Calisthenics, Chor, Tischtennis…Kurz gesagt: Wir waren nur zum Schlafen in unseren Zimmern. Wie man sieht, kann es auch etwas anstrengend sein, aber wenn man Freude am Kontakt mit Menschen und am Lernen hat, kann man sehr viel Spaß haben. Das Schöne ist: Nach der Akademie ist es nicht vorbei. Neben Freundschaften,die auch über die Akademie hinaus bestehen bleiben, wird man in ein unterstützendes Ehemaligen-Netzwerk aufgenommen. Wir treffen sogar einige Teilnehmende bei einer anderen Veranstaltung in zwei Wochen wieder!“
Ansprechpartnerin für Begabungsförderung: Melanie Müller-Schlaudt



