„Vorsichtig giftig!“ – Workshop zur IJSO 2026 – ein Erfahrungsbericht

Über die Teilnahme an der Aufgabenrunde der Internationalen Junior Science Olympiade und der Durchführung eines Workshops konnten sich wieder einige Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 freuen.


Zu dem Workshop machten sich die die 12 Schülerinnen und Schüler vom 22. bis zum 23. Januar in die Jugendherberge Limburg, in Begleitung von Frau Fredl und Herrn Roßbach, auf den Weg. Das diesjährige Thema war „Vorsicht giftig!“ und enthielt lauter spannende Aufgaben aus allen Bereichen der Naturwissenschaft. Dem Aufenthalt in der Jugendherberge war ein Langzeitexperiment vorangestellt, bei dem man die Auswirkungen von Salz auf das Wachstum und die Entwicklung von Pflanzen beobachten konnte. Tatsächlich waren die Kressesamen, die mit einer hochkonzentrierten Salzlösung gegossen worden waren, deutlich schlechter gewachsen, als die, die ohne Salz gegossen worden waren. In der Jugendherberge wurde in kleinen Gruppen gearbeitet.
Das Arbeitsmaterial und die digitalen Endgeräte waren uns von der Schule zur Verfügung gestellt worden. Da wir natürlich nicht mit hochgiftigen Stoffen experimentieren durften, waren unsere Experimente auf einfachere Stoffe, wie Salz oder Vitaminpulver bezogen. Wir erforschten, zum Beispiel mithilfe von Karotten, Öl und Wasser, die Wirkung und Löslichkeit von Vitaminen und arbeiteten mit einer selbstgebauten Schleuder, um die Flugbahn eines Geschosses zu tracken. Neben der Arbeit an unseren Aufgaben durften wir aber auch spazieren gehen und zum nächstgelegenen Supermarkt laufen, um uns mit Snacks einzudecken. Am Abend nach dem Essen trafen sich alle, um gemeinsam Spiele zu spielen, also wurden die Handys einmal bei Seite gelegt und Gesellschaftsspiele wie „Mensch-ärgere- dich-nicht“ und „Können Schweine fliegen?“ wiederentdeckt und teilweise bis tief in die Nacht gespielt. Am nächsten Morgen durften dann die Aufgaben fertiggestellt werden.

Insgesamt war die Zeit sehr gelungen, einige neue Kontakte wurden über die Klassen hinaus geknüpft und es konnten eine Vielzahl neuer Erkenntnisse im naturwissenschaftlichen Bereich erlangt werden.
Charlotte Theuke
